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Forschung: Das Zukunftsinstitut

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Wenn meine Gedanken kreisen, ich zu bestimmten Themen wie Corona, Energieeffizienz, Klimaschutz, Umweltschutz gedankliche Impulse oder Problemlösungen suche, frage ich mich zunächst, bei welchen Personen oder Medien ich hierzu Hilfe und sachdienliche Informationen finden kann. Beim derzeit unausweichlichen Thema “Corona-Pandemie” werden uns die Experten-Namen täglich in den unterschiedlichsten Medien serviert. Aber bei anderen Themen kann es da schon schwierig werden.

Dafür haben wir in Deutschland auch das “Zukunftsinstitut”, eine besondere Denkschmiede von vielen Personen oder/und Experten, die ihre Gedanken und ihr Wissen der Öffentlichkeit, dem einzelnen Bürger ebenso wie dem Unternehmen oder der Politik, zur Verfügung stellen. Zu vielen aktuellen Themen wurden durch das Zukunftsinstitut Beiträge verfasst. Mit diesem vielfach noch unbekannten Impulsgeber befasst sich dieser Beitrag.

Das Zukunftsinstitut wurde 1998 gegründet und hat die Trend- und Zukunftsforschung in Deutschland von Anfang an maßgeblich geprägt. Heute gilt das Institut als einer der einflussreichsten Think Tanks der europäischen Trend- und Zukunftsforschung und ist die zentrale Informations- und Inspirationsquelle für alle Entscheider und Weiterdenker.

Das Zukunftsinstitut beschreibt die Beiträge auf seiner Webseite so:

“Alle unsere Publikationen verfolgen den Zweck, Sie zu inspirieren, zu irritieren und zu informieren.

Ich lade dich/sie dazu ein, die Webseite des Zukunftsinstitus zu besuchen. Die nachfolgend zitierten Beiträge ihrer Webseite sollen dazu inspirieren:

Green Pressure – Das Zukunftswort des Jahres 2020

Die Zukunftsinstitut-Community hat entschieden: Das Zukunftswort des Jahres 2020 lautet „Green Pressure“. Doch was bedeutet dieser grüne Druck für Gesellschaft und Wirtschaft?
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Foto: Unsplash/Michael Domanic

Es war ein enges Rennen, doch letztlich setzte sich Green Pressure bei der Wahl zum Zukunftswort des Jahres 2020 durch, knapp vor Eco-Elegance und Numanism. Damit werden die ersten beiden Plätze wenig überraschend von Begriffen belegt, die eng im Zusammenhang mit dem wichtigsten Megatrend unserer Zeit steht: Neo-Ökologie.

Green Pressure bezeichnet den deutlich zunehmenden Druck zum Grünen und Ökologischen. Das Thema Global Warming erfasst heute alle Branchen, alle ökonomischen und politischen Diskurse. Deshalb wird uns der grüne Druck noch lange begleiten.

Warum der grüne Druck?

Es ist fünf vor zwölf, diese Erkenntnis ist mittlerweile im Mainstream angelangt. Auch wenn Einzelne immer noch die Augen verschließen, wächst die Zahl derer, die sich ernsthaft um den Planeten sorgen, rapide. Naturkatastrophen, extreme Witterung zwischen Jahrhundertdürren und Jahrhundertniederschlägen, verschmutzte Luft und Meere, schmelzende Gletscher – das alles lässt heute nicht mehr kalt. Die Leiden der Erde sind nicht mehr nur statistische Gebilde und düstere Aussichten von Wissenschaftlern, die Menschen spüren sie mittlerweile real in ihrem Alltag.

Wer macht Druck?

Schon die Generation Y (gesprochen „Why“) hat begonnen, alles zu hinterfragen. Nicht nur den Sinn von Konsum, sondern auch von Arbeit und das bestehende Wirtschaftssystem als Ganzes. Sie hat so begonnen, dem Materialismus als Lebenssinn abzuschwören. Sie hat den Weg bereitet und begonnen, die Wirtschaft von innen und außen umzuformen. Als Konsumenten, als Mitarbeiter – und als wirtschaftliche und politische Führungselite der Zukunft. Die Wirkungsmacht der noch jüngeren Generation scheint bislang überschaubar. Bald jedoch wird auch die Fridays-for-Future-Generation die Arbeits-, Wirtschafts- und Konsumwelt betreten, die bereits in ihren Grundfesten zu bröckeln begonnen hat, und ihr Anliegen mit großer Selbstverständlichkeit und großem Selbstvertrauen weitertragen. Denn im Gegensatz zur Generation Y ist die Generation Global nicht mehr auf der Sinnsuche – sie hat ihren Sinn schon gefunden: Sie will den Planeten retten und sie meint es bitterernst.

Die neuen Wir-Kulturen haben einen immensen Einfluss auf das Konsumverhalten ihrer Mitglieder. Der soziale Druck steigt, sozialer gemeinschaftlicher Konsum beinhaltet gleichzeitig die soziale Kontrolle durch die Gruppe. Man schafft Dinge gemeinsam an, diskutiert, ob man sie wirklich braucht, teilt und tauscht sie untereinander und scheltet Missachtungen oder Fauxpas. Und man denkt darüber nach, bei welchem Unternehmen man diese Dinge kauft – wenn man sie denn kauft. Es entwickelt sich ein neuer Lebensstil, der mit einem neuen Selbstbewusstsein auftritt, sich weniger leicht mit halbherzigen Zugeständnissen zufriedengibt und mit seinem kosmopolitischen Verständnis das Soziale als Weltgesellschaft begreift. Immer mehr Menschen leben nach ökologischen Aspekten, konsumieren bewusster und hinterfragen ernsthaft den Sinn von Produkten.

Dieser Geist ist auf die Politik übergeschwappt. Es mangelt nicht an Absichtsbekundungen in großen Dimensionen – Stichwort Green Deal –, aber immer öfter werden auch wirklich Maßnahmen umgesetzt, wie etwa die EU mit ihrer Plastikverordnung beweist. Verbote von oben sind in einer individualistisch geprägten Gesellschaft manchmal schwierig, da sich die Individuen bevormundet fühlen. Eine von oben verordnete Nachhaltigkeitsstrategie wie in China kann in Europa nicht funktionieren.

Auf der anderen Seite wünschen sich Menschen sinnvolle Einschränkungen, die die Umwelt schützen und für sie selbst Komplexität reduzieren. So bewerten knapp 80 Prozent der Verbraucher den EU-Beschluss positiv, dass Wegwerfprodukte aus Kunststoff verboten werden. Dieser Umfragewert zeigt, dass Individuen Verbote im Sinne der Gemeinschaft durchaus begrüßen, auch wenn diese auf den ersten Blick ihre Freiheit einschränken. Und häufig eröffnen die Einschränkungen eigentlich sogar mehr Optionen: Die Einweg-Plastikhalme verschwinden aus unseren Cocktails und werden durch kreative Neuerungen, etwa Halme aus Glas, Nudelteig, Apfeltrester oder Edelstahl ersetzt. Der Umweltwissenschaftler Michael Kopatz spricht hierbei von „Ökoroutine“: Ökologisches Handeln muss zum Standard, zur täglichen Routine werden. Das gelinge seiner Meinung nach am besten, wenn die Politik dafür Vorgaben und Standards schafft.

Wer steht unter Druck?

Wir alle. Es geht nicht um einen Kampf zwischen Jung und Alt, zwischen Markt und Konsumenten, Politik und Bürgern, sondern um nichts weniger als das Überleben der Menschheit. Ökologie wandelt sich dabei von der individuellen Aufgabe zum gesellschaftlichen Auftrag, dem man sich persönlich stellt, den man aber auch von Politik und Wirtschaft einfordert.

Menschen fühlen sich immer stärker global zugehörig und verantwortlich. Gängige Konsummuster werden immer kritischer hinterfragt – denn Konsum ist das Gegenteil von Zugehörigkeit. Und Gemeinschaft ist den Menschen wichtiger als je zuvor. Diese Post-Individualisierung formt die Gesellschaft von der Basis her um – und verändert die Logiken von Marken, Marketing und Märkten. Neue globale Werte und erhöhter Druck von immer kritischer werdenden Konsumenten sowie neue rechtliche Rahmenbedingungen zum Schutz der Umwelt – all diese Treiber schaffen ein neues ökonomisches Paradigma. So entsteht eine Wirtschaft, die nachhaltig, kollaborativ, ressourcenleicht und qualitativ auf Sinn-Steigerung orientiert ist.

In komplexen Volkswirtschaften hat sich das Verständnis von Wohlstand geändert. Es beruht zunehmend nicht mehr nur auf ökonomischem Wachstum, sondern auf Lebensqualität. Dieser Wandel wird angetrieben und gestaltet von Unternehmen, die eine neue Haltung, ein neues Mindset verkörpern: Unternehmen, die ihre Produkte, Materialien und Prozesse wirklich innovativ und nachhaltig gestalten und ein neues, umfassendes Verständnis für die Konsequenzen einer zunehmend vernetzten und fragilen Welt mitbringen. Jedes Unternehmen muss künftig die Frage beantworten können, welchen Mehrwert es schaffen kann.

Im Interview mit Tristan Horx (Auszug)

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Tristan Horx

Wie sollte die Politik, wie sollten Unternehmen mit der Green Pressure umgehen?

Als Greta Thunberg dastand und schrie, ” Hört nicht mir zu: Ich habe keine Ahnung! Ich bin nur das Vehikel der Meinung! Fragt die Experten!”, hätte es innerhalb kürzester Zeit ein paar Topexperten geben müssen, die ihren Platz einnehmen und “Klima-Rockstars” werden. Die Medien sind aber immer nur Greta gefolgt. Und auch PolItiker haben sich immer lieber mit ihr fotografieren lassen als mit den Vertretern einer Klimakonferenz. Das ist ein katastrophales Versagen des Systems. Denn was wir im Zeitalter der Ökologie brauchen, sind Experten, die im Zentrum stehen, so wie das zurzeit bei
der Corona-Krise der Fall war und ist. Das wäre mein Wunsch an die Politik. Die Unternehmen werden eher auf politische Rahmenbedingungen und den Markt reagieren.

Der Vergleich mit der Corona~Krise drängt sich auf. Ist das ein Test für den gesellschaftlichen Wandel. den wir in einer Klimakrise erleben werden?

Was wir zurzeit in Europa beobachten können, ist schon einmalig: Die Welt, wie wir sie bisher kannten. hat geendet. Auch wenn Hunderttausende sich infiziert haben und viele Tausende gestorben sind, wird die große Mehrheit sagen
können: Wir sind noch da, es geht weiter! Diese Phase müsste also in einem Gefühl von Optimismus münden. Wir werden zunächst die Wirtschaft retten müssen, mit Konjunkturprogrammen, einen stabilisierten Ölpreis und anderen Maßnahmen. Gleichzeitig sehen die Menschen schon jetzt, was diese kurze Zeit der Unterbrechung unserer üblichen Routine ausmacht: Das Wasser in Venedig ist viel klarer, der CO2-Ausstoß in China ist deutlich zurück gegangen. Das müsste eigentlich zu einem deutlichen Schub für das Zeitalter der Ökologie führen. Ich hoffe es jedenfalls.

Das Interview führte Michael Hasenpusch (Quelle: F.A.S. 5.4.2020)

Neo-Ökologie: Der wichtigste Megatrend unserer Zeit

Neo-Ökologie ist der Megatrend, der die 2020er prägen wird wie kein anderer: Umweltbewusstsein wird vom individuellen Lifestyle zur gesellschaftlichen Bewegung. Nachhaltigkeit vom Konsumtrend zum Wirtschaftsfaktor. Und die Klimakrise zur Grundlage einer neuen globalen Identität.

Von Lena Papasabbas

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Foto: Pexels/Palu Malerba

Wir steuern auf eine ökologische Katastrophe zu. Auch die Vorstandsbüros, Konferenzräume und Kongresse dieser Welt erreicht langsam aber sicher die kollektive Erkenntnis, dass eine ökologische Katastrophe zwangsläufig auch eine wirtschaftliche (und damit eine gesellschaftliche) Katastrophe ist. Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Klimawandel sind keine Nischenthemen mehr. Klar ist: Es geht um nichts weniger als unsere Existenz.

Der Klimawandel wird real

Gleichzeitig häufen sich die Meldungen von immer neuen traurigen Rekorden: In Brasilien werden Flächen in der Größe dreier Fußballfelder pro Minute abgeholzt, die weltweite Population von großen Süßwassertieren ist seit 1970 um 88 Prozent zurückgegangen und in deutschen Wäldern hat sich der Tierbestand seitdem halbiert. Unser Müllproblem nimmt währenddessen absurde Ausmaße an:

Die Anzahl an Einwegflaschen, die allein Coca-Cola jährlich produziert (88 Milliarden), würden aneinandergereiht 31-mal zum Mond und wieder zurück reichen.

Schätzungen zufolge sind bisher 86 Millionen Tonnen Plastik im Meer gelandet. Und immer wieder stehen Wälder monatelang Flammen: In Europa, in den USA, in Kanada und sogar in der Arktis und in Sibirien brennen 2019 Hunderttausende Quadratkilometer. Auch der Amazonas, die grüne Lunge des Planeten, wurde von verheerenden Waldbränden weiter dezimiert.

Die meisten aktuellen Forschungsergebnisse überholen bisherige Prognosen in ihrem Ausmaß und zeigen dadurch die Dringlichkeit, gegenzusteuern. 280 Millionen Klimaflüchtlinge werden erwartet. Klimaschutz ist nicht mehr nur Thema für Umweltaktivisten. Die Zukunft aller Gesellschaften und aller Wirtschaftssysteme des Planeten hängt davon ab.

Von der Nische in die Mitte der Gesellschaft

Die Fridays-for-Future-Bewegung hat nicht nur im deutschsprachigen Raum dieses Wissen mit neuer Wucht in die Headlines der Nachrichten und auf die Agenden politischer Diskurse katapultiert. Beim Global Climate Strike for Future im September fanden um die 1.700 Kundgebungen in über 100 Staaten statt. Die heute 16-jährige Gründerin Greta Thunberg ist ein Superstar und wird sogar mit Jesus Christus verglichen. Und auch auf der politischen Bühne nimmt das Thema Klimawandel stellenweise quasireligiöse Züge an.

Die Grünen feiern bei der Europawahl 2019 Rekordergebnisse. Überhaupt krempelt der Klimawandel seit den Europawahlen die Regierungs- und die Parteienpolitik um und erhält allgemeine Zustimmung – auch in der Bevölkerung. Umwelt wird zum Mainstream-Thema, zum neuen Kriterium für gut und schlecht, richtig und falsch. Zum kleinsten gemeinsamen Nenner einer ganzen Generation. Jeder ist betroffen, jeder muss sich positionieren.

Umweltbewusstsein ist längst kein Luxusthema des Westens mehr. Der indische Bundesstaat Sikkim beispielsweise setzt zu 100 Prozent auf ökologischen Landbau. Besucher von Palau im Südpazifik müssen einen Vertrag unterzeichnen, wonach sie sich gemäß strenger Nachhaltigkeitskriterien des Inselstaats zu verhalten haben. In der bolivianischen Verfassung ist nachhaltiger Umgang mit Ressourcen in der Landwirtschaft, dem Tourismus und anderen Bereichen als Priorität festgesetzt. Ebenso stellt Costa Rica immer wieder in unterschiedlichen Nachhaltigkeitsrankings seine Avantgardestellung unter Beweis: Das Land deckt heute schon seinen Energiebedarf fast zu 100 Prozent mit erneuerbaren Energien, 2021 soll die Wirtschaft CO2-neutral sein. Ähnlich sind auch Maßnahmen in Ruanda oder Kenia zu bewerten, in denen inzwischen die Verwendung von Plastiktüten unter Strafe steht, oder der „Green Building Masterplan“ von Singapur. Er sieht vor, dass neue Wolkenkratzer jenes Grün in den Bau integrieren müssen, welches beim Bau verloren geht.

Eine neue Handlungsmoral

Seit über zehn Jahren beobachtet und beschreibt das Zukunftsinstitut Neo-Ökologie als Megatrend. Getragen von einem anwachsenden Umwelt- und Verantwortungsbewusstsein der Menschen entwickelte sich auf den Säulen von Ökonomie, Ökologie und Ethik über die Jahre eine neue Handlungsmoral, die mittlerweile unseren kompletten Alltag beeinflusst.

Neo-Ökologie ist der wichtigste Megatrend unserer Zeit und der zentrale Treiber für vier Dimensionen des Wandels:

1. Neue Werte: Generation Global

Ökologische Werte schaffen eine neue globale Identität.

Rund um den Globus bildet sich ein neues Mindset heraus, das nicht nur zur Grundlage der größten Jugendbewegung wird, die es je gab, sondern auch einer neuen globalen Identität. Begründet sind die Werte dieser jungen Generation durch die historisch völlig neuartigen Zustände der Netzwerkgesellschaft und der Entwicklung einer globalen Mittelschicht. Es entsteht ein neues, weltweit geteiltes Werte-Set, das zum zentralen Treiber des Wandels der Wirtschaft wird.

2. Neue Märkte: Post-Individualisierung

Die neue Wir-Kultur läutet eine Abkehr vom Konsumismus ein.

Menschen fühlen sich immer stärker global zugehörig und verantwortlich. Gängige Konsummuster werden immer kritischer hinterfragt – denn Konsum ist das Gegenteil von Zugehörigkeit. Und Gemeinschaft ist den Menschen wichtiger als je zuvor. Diese Postindividualisierung formt die Gesellschaft von der Basis her um – und verändert die Logiken von Marken, Marketing und Märkten. Ökologie wandelt sich dabei von der individuellen Aufgabe zum gesellschaftlichen Auftrag.

3. Neue Umwelten: Next Nature

Natur wird zum Synonym eines gesunden Lebens.

Die Gesundheit des Menschen wird zum Maßstab seines ökologischen und ökonomischen Handelns. Natur wird zum Synonym für ein gesundes, gutes menschliches Leben und Umwelt zum zentralen Faktor für sein physisches, psychisches und soziales Wohlergehen. Dabei wird das Verhältnis von Mensch, Natur und Technologie neu ausgehandelt.

4. Neues Wirtschaften: Postwachstum

Progressives Postwachstum wird das Paradigma der nächsten Gesellschaft.

Die Lösung der Klimakrise ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Sie kann nur gelingen, wenn sich sämtliche Gesellschaftsbereiche neu ausrichten – auf ein progressives Postwachstumsparadigma. Die Politik steht vor der Aufgabe, diesen Wandel durch entsprechende Regulierungen und Anreize voranzutreiben. Je eher Unternehmen die Potenziale dieser Transformation für sich ausloten, umso mehr werden sie künftig davon profitieren. Der Wohlstand von morgen beruht auf neuen Werten – und einem neuen Begriff von Wachstum.

Neo-Ökologie wird das kommende Jahrzehnt stärker formen als jeder andere Megatrend. Ein neuer Zeitgeist, der sich über viele Jahre seinen Weg aus der Nische in den Mainstream gebahnt hat, ist jetzt im kollektiven Bewusstsein verankert. Er bringt neue Marktlogiken und neue Kundenbedürfnisse hervor, disruptiert Geschäftsmodelle und stellt das System Wirtschaft auf den Kopf.

Dieser Text ist ein Auszug aus der Trendstudie „Neo-Ökologie – der wichtigste Megatrend unserer Zeit

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