{"id":888,"date":"2020-10-23T13:51:24","date_gmt":"2020-10-23T11:51:24","guid":{"rendered":"https:\/\/wbook.online\/beh\/?p=888"},"modified":"2020-10-23T17:55:50","modified_gmt":"2020-10-23T15:55:50","slug":"maja-goepel-klimawandel-vs-wirtschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wbook.online\/beh\/2020\/10\/23\/maja-goepel-klimawandel-vs-wirtschaft\/","title":{"rendered":"Maja G\u00f6pel: Klimaschutz vs. Wirtschaft"},"content":{"rendered":"\n<p>Auf ihrer <strong><a href=\"https:\/\/www.maja-goepel.de\">Webseite<\/a><\/strong> skizziert sich Maja G\u00f6pel so:  <\/p>\n\n\n\n<p><em>Prof. Dr. Maja G\u00f6pel ist Polit\u00f6konomin, Expertin f\u00fcr Nachhaltigkeitspolitik und Transformationsforschung, Autorin, Rednerin, Beraterin (auch der Bundesregierung &#8211; Red.), Hochschullehrerin und Mitbegr\u00fcnderin&nbsp;<\/em><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.scientists4future.org\/\" target=\"_blank\"><em><strong>Scientists4Future<\/strong><\/em><\/a> <\/p>\n\n\n\n<p>Weiter liest man:<\/p>\n\n\n\n<p><em>Mit 14 begann ich der Frage nachzugehen, warum wir als Gesellschaft nicht die Welt schaffen, die wir uns als Individuen w\u00fcnschen. Dabei habe ich gelernt, dass Politik kein staatliches Gegen\u00fcber, M\u00e4rkte nicht neutral und Demokratie mehr als Stimmabgabe sind.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Nachhaltige Zuk\u00fcnfte entstehen durch gemeinschaftliche Lernprozesse, verbindliche Regeln und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Diese mit Ehrfurcht f\u00fcr Leben, Klarheit in Gedanken und Fokus auf Selbstwirksamkeit anzugehen ist Ziel meiner Arbeit in Theorie und Praxis.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Gerade in Transformationszeiten wie heute helfen der Blick f\u00fcr das Wesentliche und mutige Menschlichkeit. Die haben wir alle in uns.<\/em><\/p>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\">Im Mai 2020 rezensiert FAZ-Redakteurin  Jessica von Blacekovic das aktuelle Buch von Maja G\u00f6pel wie nachstehend zitiert.  Der Nr.-1-Bestseller, \u00bbdas Buch der Stunde\u00ab sagt ARD, ttt .<\/h6>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"330\" height=\"542\" src=\"https:\/\/wbook.online\/beh\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/10\/maja-goepel-unsere-welt-neu.jpg\" alt=\"Bild\" class=\"wp-image-889\" srcset=\"https:\/\/wbook.online\/beh\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/10\/maja-goepel-unsere-welt-neu.jpg 330w, https:\/\/wbook.online\/beh\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/10\/maja-goepel-unsere-welt-neu-183x300.jpg 183w, https:\/\/wbook.online\/beh\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/10\/maja-goepel-unsere-welt-neu-230x378.jpg 230w\" sizes=\"(max-width: 330px) 100vw, 330px\" \/><figcaption>ISBN-10 : 355020079X\nISBN-13 : 978-3550200793<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\">Die Nachhaltigkeitsforscherin Maja G\u00f6pel pl\u00e4diert f\u00fcr ein anderes Wirtschaften. Unter dem Eindruck der Corona-Krise erscheinen viele Passagen ihres aktuellen Buchs als treffende Bemerkungen zur derzeitigen Lage. <\/h6>\n\n\n\n<p>Maja G\u00f6pel \u2013 Polit\u00f6konomin, Nachhaltigkeitsforscherin und Generalsekret\u00e4rin des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung <em>Globale Umweltver\u00e4nderungen<\/em> \u2013 hat ihr Buch eigentlich als Pl\u00e4doyer f\u00fcr eine General\u00fcberholung unseres Wirtschaftssystems geschrieben. Angesichts begrenzter nat\u00fcrlicher Ressourcen und des unerbittlich fortschreitenden Klimawandels m\u00fcssten wir einer neuen Realit\u00e4t ins Auge blicken: \u201eW\u00e4hrend der Menschheit lange sehr viel Planet f\u00fcr wenig Mensch gegen\u00fcberstand, gibt es heute f\u00fcr immer mehr Menschen immer weniger Planet.\u201c <\/p>\n\n\n\n<p>So weit, so bekannt. \u00dcberhaupt erz\u00e4hlt G\u00f6pels Buch keine bahnbrechenden Neuigkeiten, sondern ist vielmehr der gelungene Versuch, Menschheitsgeschichte von der Evolution des Homo sapiens bis zu Greta Thunberg, \u00f6konomische Theorie von Adam Smith bis Thomas Piketty, Umweltforschung und Systemkritik auf knappem Raum in eine kurzweilige Lekt\u00fcre zu verpacken \u2013 und das macht sie gut. Vorsicht ist trotzdem und eben deshalb angebracht. Manches ist eben viel komplizierter, als sich in wenigen Zeilen erkl\u00e4ren oder mit einer Anekdote beleuchten l\u00e4sst. <\/p>\n\n\n\n<p>Mit ihrer \u00dcberzeugung, dass sich unsere Lebens- und Wirtschaftsweisen grundlegend \u00e4ndern m\u00fcssen, h\u00e4lt G\u00f6pel nicht hinterm Busch. Gl\u00fchende Verfechter des Liberalismus und der Marktwirtschaft wird sie mit ihrem Buch wahrscheinlich nicht erreichen. Unter dem Eindruck der Coronavirus-Pandemie erscheinen viele Passagen ihres Buchs aber als treffende Bemerkungen zur aktuellen Lage. \u201eWas zum Beispiel\u201c, fragt G\u00f6pel, \u201ebrauchen wir denn unbedingt, wenn wir gut versorgt sein wollen?\u201c Sie nennt Nahrung, Trinkwasser, Behausung, Energie, Gesundheitsversorgung und Bildung. Und sind es nicht genau diese Bereiche, die derzeit als \u201ekritische Infrastruktur\u201c bezeichnet werden? F\u00fchren wir nicht aktuell eine Debatte dar\u00fcber, ob sich Deutschland im Notfall selbst mit Lebensmitteln versorgen kann, wie rasch Millionen Atemschutzmasken bereitgestellt werden k\u00f6nnen, dass Kinder aus prek\u00e4ren Verh\u00e4ltnissen Gefahr laufen, schulisch abgeh\u00e4ngt zu werden? <\/p>\n\n\n\n<p>Sp\u00e4ter im Buch schreibt G\u00f6pel: \u201eWir leben in krisenhaften Zeiten, und in Krisenzeiten ergibt es sehr viel Sinn, nicht mehr auf das zu starren, was wir individuell verlieren k\u00f6nnten. Da fokussieren wir uns auf das, was durch ein gemeinsames Nutzen vorhandener Ressourcen m\u00f6glich ist.\u201c Auch das trifft die aktuelle Lage: Weltweit werden Kr\u00e4fte geb\u00fcndelt, um einen Impfstoff gegen das neuartige Virus zu entwickeln, Patienten aus Italien und Frankreich werden zur Behandlung nach Deutschland gebracht, Unternehmen stellen ihre Produktion auf Hilfsg\u00fcter um. <\/p>\n\n\n\n<p>Gleichzeitig greift der Staat so tief in seinen Instrumentenkasten, wie die meisten von uns es vermutlich noch nie erlebt haben. Auch hier bietet G\u00f6pels Buch ein passendes Zitat, n\u00e4mlich von John Maynard Keynes: \u201eDie wichtigsten Agenden des Staates betreffen nicht die T\u00e4tigkeiten, die bereits von Privatpersonen geleistet werden, sondern jene Funktionen, jene Entscheidungen, die niemand trifft, wenn der Staat sie nicht trifft.\u201c Klimasch\u00fctzer w\u00fcrden sich den derzeit zu beobachtenden Aktivismus der Regierungen wohl auch in der Klimakrise w\u00fcnschen.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch weil diese viel abstrakter ist als die Corona-Krise, war es bislang schwer vorstellbar, wie \u201edas F\u00f6rderband, mit dem wir Umwelt in Wohlstand umwandeln\u201c, sich entschleunigen k\u00f6nnte. Mit dem durch das Coronavirus ausgel\u00f6sten abrupten Stillstand der Produktion geschieht das gerade unfreiwillig \u2013 mit sichtbaren Auswirkungen auf die Umwelt: Deutschland wird, was bislang unm\u00f6glich schien, dank des Corona-Shutdown seine Klimaziele 2020 erreichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Optimistische Menschen hoffen nun, dass diese Effekte keine Eintagsfliegen sind, dass sich die Menschen in der sozialen Distanz und der Abstinenz von Konsum und Fernreisen darauf besinnen, was sie f\u00fcr ein gl\u00fcckliches Leben wirklich brauchen. W\u00e4re da nicht der \u201efiese Montag\u201c. So bezeichnet G\u00f6pel in ihrem Buch das Ph\u00e4nomen, das jeder schon einmal erlebt hat: Nach einer inspirierenden Veranstaltung oder einem einschneidenden Erlebnis will man voller Schwung und Tatendrang ein Problem angehen, nur um sich in festgefahrenen Routinen wiederzufinden \u2013 \u201eund alles ist wie immer\u201c. Ohne es antizipiert haben zu k\u00f6nnen, ist Maja G\u00f6pels Buch eine Einladung dazu, es nach der Corona-Krise nicht zu einem fiesen Montag f\u00fcr den Planeten kommen zu lassen. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das FAZ-Interview von Georg Meck<\/h2>\n\n\n\n<p>Am 19.8.2020 erschien der nachfolgend zitierte F.A.S.-Beitrag, der bei vielen Lesern zu Irritationen gef\u00fchrt hatte. Maja G\u00f6pel hatte jedoch Fassung bewahrt trotz teilweise stupid erscheinender Fragen des FAS-Redakteurs.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"730\" src=\"https:\/\/wbook.online\/beh\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/10\/Screenshot-2020-10-22-115633-1024x730.png\" alt=\"Bild\" class=\"wp-image-893\" srcset=\"https:\/\/wbook.online\/beh\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/10\/Screenshot-2020-10-22-115633-1024x730.png 1024w, https:\/\/wbook.online\/beh\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/10\/Screenshot-2020-10-22-115633-300x214.png 300w, https:\/\/wbook.online\/beh\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/10\/Screenshot-2020-10-22-115633-768x547.png 768w, https:\/\/wbook.online\/beh\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/10\/Screenshot-2020-10-22-115633-830x591.png 830w, https:\/\/wbook.online\/beh\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/10\/Screenshot-2020-10-22-115633-230x164.png 230w, https:\/\/wbook.online\/beh\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/10\/Screenshot-2020-10-22-115633-350x249.png 350w, https:\/\/wbook.online\/beh\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/10\/Screenshot-2020-10-22-115633-480x342.png 480w, https:\/\/wbook.online\/beh\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/10\/Screenshot-2020-10-22-115633.png 1252w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\"><em>Die Umweltaktivistin und Regierungsberaterin Maja G\u00f6pel k\u00e4mpft gegen \u00dcberflussgesellschaft und Klimawandel.<br>Hier streitet sie mit F.A.S.-Redakteur Georg Meck \u00fcber ihre Vorstellung von Okonomie: Was ist Wohlstand? Und wie viel davon k\u00f6nnen wir uns <\/em>leisten?<\/h6>\n\n\n\n<p><strong>Frau G\u00f6pel, geht die Welt bald unter?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-vivid-green-cyan-color\"><strong>Die Welt bleibt bestehen, sie wird nur sehr anders aussehen, wenn wir unser Verhalten nicht fundamental \u00e4ndern. Eines vorneweg: Ich bin keine Naturwissenschaftlerin, sondern Gesellschaftswissenschaftlerin. Aber durch das interdisziplin\u00e4re Arbeiten kenne ich nat\u00fcrlich die Beobachtungen und Modellierungen und nehme die sehr ernst. Und die Folgen des&nbsp;Klimawandels&nbsp;sehen wir doch schon jetzt, angefangen mit der Bodentrockenheit. <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>K\u00f6nnen wir uns darauf einigen: Der Klimawandel ist ein ernstes Problem, Hysterie f\u00fchrt aber zu nichts.<\/strong> <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-vivid-green-cyan-color\"><strong>Dieses Framing mit der Hysterie nehme ich nicht an, weil es allen, die f\u00fcr Klimaschutz eintreten, Irrationalit\u00e4t unterstellt. Klar, wir werden nicht aussterben in den n\u00e4chsten 150 Jahren, aber die Lebensbedingungen verschlechtern sich rasant. Die Frage ist, wie viele Menschen dann wie \u00fcberleben und leben. Klimapolitik ist f\u00fcr mich eine starke ethische und soziale Frage: Was nehmen wir jetzt f\u00fcr uns heraus, wof\u00fcr die armen Menschen in anderen Regionen und die n\u00e4chsten Generationen die Konsequenzen tragen m\u00fcssen? Das Wissen, um zu handeln, ist ausreichend da, da k\u00f6nnen wir uns nicht mehr dr\u00fccken mit Argumenten, \u201eder Markt\u201c oder \u201edie Leute\u201c st\u00fcnden dagegen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der Ausweg w\u00e4re eine &#8220;\u00d6kodiktatur&#8221;, wollen Sie das wirklich?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-vivid-green-cyan-color\"><strong>Ach, Unsinn. Wenn es Aufgabe der Politik ist, die Lebensgrundlagen zu bewahren, dann hat sie sich komplett daf\u00fcr einzusetzen und nicht vor jeder Meinungsumfrage und Lobbydrohung zu kuschen. Corona hat gezeigt, was an konsequentem Handeln m\u00f6glich ist, wenn die Legitimit\u00e4t des Handelns entsprechend dargelegt und begr\u00fcndet wird. Und so radikale Ma\u00dfnahmen fordert ja niemand aus der Klima- und Nachhaltigkeitsbewegung. Da gehe es darum, Strukturwandel zu gestalten.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Corona war aus Ihrer Sicht eine feine Sache: Das Land stand still, die Wirtschaft schrumpft, das hilft dem Klima.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-vivid-green-cyan-color\"><strong>Nein, das Virus ist \u00fcberhaupt nicht fein. Diese Argumentation ist eine absichtliche Verf\u00e4lschung von dem, was<br>wir angeblich sagen. Noch mal: Es ist keine Hysterie, wenn wir nach 40 Jahren zunehmender Nachweise und deklarierter Ziele darauf dringen, diese endlich mal ernst zu nehmen. F\u00e4nden Sie Nahrungskrisen, Temperaturen \u00fcber 40 Grad, regelm\u00e4\u00dfige Wasserknappheit, zunehmende Unwetter w\u00fcnschenswert?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Es gab schon viele Untergangsprophezeihungen, angefangen mit dem Club of Rome in den siebziger Jahren, zum Gl\u00fcck ist nichts davon eingetreten: Die Bodensch\u00e4tze sind nicht ersch\u00f6pft, es sind keine vier Millarden Menschen an \u00d6kokatastrophen gestorben, wie f\u00fcr 2010 prophezeit wurde.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-vivid-green-cyan-color\"><strong>Der Club of Rome hat keine exakten Jahreszahlen genannt, wann welcher Rohstoff zur Neige geht, sondern zw\u00f6lf systemische Szenarien geschildert, wie f\u00fcnf Trends, Bev\u00f6lkerungswachstum, industrielle Aktivit\u00e4t, Verschmutzung, Ressourcennutzung und Landnutzung f\u00fcr Nahrungsmittel, aufeinander einwirken und ohne Abschw\u00e4chung ihrer Steigerungskurven erst zur \u00dcbernutzung und dann zum Kollaps in Produktion und Lebensstandards f\u00fchren werden. Ubernutzt sind alle \u00d6kosysteme, erzwungene Migration nimmt zu, das ist also bereits eingetreten, im Gegensatz zu den Prognosen der \u00d6konomen, die schon mit dem Wirtschaftswachstum im laufenden Jahr \u00fcberfordert sind.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hat der Club of Rome nicht davor gewarnt, dass bald der letzte Tropfen Erd\u00f6l flie\u00dft?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-vivid-green-cyan-color\"><strong>Das stimmt nicht. Die Aussage war: Die einfach zu erreichenden und qualitativ hochwertigen Ressourcen verschwinden, und damit werden die physischen und \u00f6konomischen Kosten sehr hoch, Investitionen fehlen dann an anderer Stelle. Wichtig ist, dass hier nicht mit historischen Geldbetr\u00e4gen gerechnet wurde, sondern mit dem Aufwand, &#8220;Energy Retum Of Invest&#8221; (EROI) ist der Fachbegriff daf\u00fcr. Das ist die grundlegende physikalische W\u00e4hrung: Es bedarf mehr energetischen Aufwands zur Gewinnung einer Ressource, als dann aus der Ressource f\u00fcr den Verwertungsprozess gewonnen wird. Das ist un\u00f6konomisches Wachstum. W\u00fcrden wir also mit Realwerten bilanzieren, dann w\u00fcrde jeder Kaufmann das lassen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vor kurzem war das \u00dcberangebot an \u00d6l so gro\u00df, dass der Preis sogar negativ wurde.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-vivid-green-cyan-color\"><strong>Das ist eben die rein monet\u00e4re Betrachtung, und der Grund f\u00fcr den Preisverfall war nicht der Markt, sondern geopolitische Machtspiele.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Angebot und Nachfrage hatten sehr wohl Einfluss: Dank Fracking, also aus dem Gestein geholtem Schiefergas, braucht die Welt weniger Erd\u00f6l.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-vivid-green-cyan-color\"><strong>Danke. Ein perfektes Beispiel f\u00fcr einen absolut negativen EROI. Es braucht viel Energie, Wasser, Chemikalien, Zerst\u00f6rung von biologischer Oberfl\u00e4che, um im Frackingverfahren \u00d6l zu gewinnen. Hier sagen die Preise nicht die Wahrheit, und Trump hat viele Umweltauflagen erst mal daf\u00fcr abschaffen m\u00fcssen. Der Punkt ist: Sobald wir systemisch denken, erkennen wir deutlich, dass wir nicht alle Rohstoffe aus dem Boden holen k\u00f6nnen, wenn wir dabei die Erdkruste komplett aufrei\u00dfen und damit die nun mal darauf stehenden \u00d6kosysteme zerst\u00f6ren. Deshalb schreit es aus allen \u00f6kologisch informierten Studien: Ihr m\u00fcsst aufh\u00f6ren, noch mehr Fl\u00e4chen umzumodeln, sonst<br>kracht die Biodiversit\u00e4t weg. Und das ist nicht nur gef\u00e4hrlich, das ist auch extrem teuer. Wir machen uns viel zu wenig klar, was die Natur uns an Dienstleistungen zur Verf\u00fcgung stellt und was es uns kosten w\u00fcrde, diese Aufgaben zu \u00fcbernehmen, falls wir es \u00fcberhaupt k\u00f6nnten.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sie spielen auf die \u00f6konomischen Verdienste der Bienen an, wenn sie die Bl\u00fcten best\u00e4uben.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-vivid-green-cyan-color\"><strong>Genau, und stellen Sie sich vor: Die tun das umsonst. M\u00fcsste das der Mensch mit Hightech-Drohnen erledigen, gingen zwar &#8211; zack &#8211; das BIP, das Bruttoinlandsprodukt, hoch, aber wir w\u00fcrden ein resilientes und regeneratives in ein fragiles, mechanisches Best\u00e4ubungssystem verwandeln. Das zeigt: Das BIP ist kein n\u00fctzlicher Ma\u00dfstab f\u00fcr unser Wohlergehen. Wenn \u00d6kosystem oder Insekten irreversibel weg sind, kann ich so viel Geld drucken, wie ich will, die kommen nicht wieder. Die \u00d6konomen sollten sich deshalb in Demut \u00fcben. Nicht jedes Gut, nicht jede Dienstleistung ist geeignet, mit dem Marktmechanismus organisiert zu werden.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die \u00d6konomen sind doch dem\u00fctig, indem sie die Natur, an der kein Preisschild h\u00e4ngt, als sogenannte externe<br>Effekte in die Kalkulation mit einbeziehen: Was der Umwelt schadet, wird dadurch teurer.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-vivid-green-cyan-color\"><strong>Bis zu einem gewissen Ausma\u00df ist das wichtig, und ich hoffe, dass alle \u00d6konominnen auf die schnelle und ausreichend hohe Einf\u00fchrung vor Preissignalen dringen. H\u00e4ufig wird dann aber argumentiert, dass das nicht geht, weil der Konsum dadurch ged\u00e4mpft wird und damit das Wachstum. Das ist ja aber das Ziel der Signale, solange keine Alternativen vorhanden sind! Und der Preismechanismus hat massive soziale Wirkungen in immer ungleicheren Gesellschaften mit einem &#8211; dank der Zentralbanken &#8211; \u00dcberfluss an Geld in den H\u00e4nden weniger. Ich kriege viele Briefe, in denen steht: <\/strong><\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"has-vivid-green-cyan-color has-text-color wp-block-heading\"><strong>Den Reichen ist es doch egal, wenn der Flug wegen des Klimas das Doppelte kostet. <\/strong><\/h5>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-vivid-green-cyan-color\"><strong>Die steigen trotzdem ins Flugzeug. Dazu kommt der ganze Statuskonsum.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was bitte sch\u00f6n ist das? <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-vivid-green-cyan-color\"><strong>Ber\u00fchmtes Beispiel ist der rare Blauflossen-Thunfisch, auch Sushinomics genannt. Der ist so selten geworden, da kostete 2013 der erste Fisch der Saison 2 Millionen Dollar. Gibt es deswegen keine Nachfrage mehr? Nein, im Gegenteil: Die Megareichen kaufen ihn jetzt erst recht und wetteifern darum. Diese  Art Statuskonsum sehen wir in vielen L\u00e4ndern, deswegen versagt der Preismechanismus zum Klimaschutz zumindest bei denen, die viel Geld haben. Gerechter, \u00f6kologisch effektiver und extrem innovationsf\u00f6rdernd w\u00e4re es zu sagen: Jeder hat ein bestimmtes Kontingent an <\/strong> <strong>CO<sub>2<\/sub><\/strong> <strong> oder anderen begrenzten Ressourcen, also Unweltliberalismus.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><br><strong>Sie treffen mit Ihrem Buch gegen die Wohlstandsgesellschaft offenbar einen Nerv. Die Menschen haben sich in Corona-Zeiten damit angefreundet, dass es mit weniger Konsum, weniger Reisen, weniger Arbeit geht. H\u00e4lt diese Stimmung, wenn die Pandemie halbwegs \u00fcberstanden ist?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-vivid-green-cyan-color\"><strong>Der Bewusstseinswandel hatte sich ja vorher schon angebahnt, die Debatte dar\u00fcber, ob das mit dem Wachstum ewig so weiter gehen kann. Produktivit\u00e4tsspr\u00fcnge, wie wir sie in den vergangenen Jahrzehnten erlebt haben, bleiben aus, wie etwa die Verbreitung elektrischer Haushaltsger\u00e4te, die das Wachstum befl\u00fcgelt haben, weil dadurch auch die Frauen dem Arbeitsmarkt zur Verf\u00fcgung standen. Solche Spr\u00fcnge sehen wir heute nicht mehr, auch nicht in der digitalen Revolution. Auf der anderen Seite verzweifeln immer mehr Leute an der Logik des Finanzkapitalismus. Ich habe viele Menschen in der Familie, die in Pflege und Medizin arbeiten. Wenn denen ein BMWler den hippokratischen Eid zerschie\u00dft, weil er die Quartalszahlen als zu gering gei\u00dfelt, dann macht das was mit den Leuten. Das sehen wir genauso bei Kinderg\u00e4rten, Sozialdienstleistern, Bauern oder Ingenieuren, die gerne bessere, l\u00e4nger haltbare Ger\u00e4te und Autos bauen w\u00fcrden, als es die Profitmaximierung der Konzerne vorschreibt. So bekommen viele Leute das Gef\u00fchl, dass die Wachstumsforcierung die Qualit\u00e4t wie auch die Wertsch\u00e4tzung ihrer Leistung reduziert. Das empfinden sie als Beleidigung f\u00fcr ihr Berufsethos &#8211; das ist tragisch und sollte sicher nicht unter &#8220;Fortschritt&#8221; firmieren.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sie kritisieren, dass der Preis f\u00fcr ein Gut nichts mit dessen Wert zu tun hat, er nicht ausdr\u00fcckt, was an Arbeit und Ressourcenverbrauch drinsteckt.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-vivid-green-cyan-color\"><strong>Nicht bei allen G\u00fctern, aber bei vielen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der Preis ergibt sich aber nun mal aus Angebot und Nachfrage: Ein und dieselbe Flasche Mineralwasser ist im<br>Spitzenrestaurant viel teurer als im Getr\u00e4nkemarkt, und in der W\u00fcste kostet sie noch mal ein Vielfaches.  Wie wollen Sie das \u00e4ndern? Welche h\u00f6here Instanz soll die Preise festlegen, wenn nicht der Markt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-vivid-green-cyan-color\"><strong>Eine Flasche Wasser Ist nicht zu vergleichen mit G\u00fctern wie die Gesundheit.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wollen Sie sagen, im deutschen Gesundheitssektor herrschen die Gesetze des Marktes?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-vivid-green-cyan-color\"><strong>Das System mit den Fallpauschalen und Renditeversprechen in zweistelliger H\u00f6he unterwirft die Kliniken jedenfalls \u00f6konomischer Ertragslogik. Mit verheerenden Folgen. In M\u00fcnchen und Hamburg haben Kinderstationen zugemacht, weil Kinder l\u00e4nger dauern, die Fallpauschalen sich f\u00fcrs Krankenhaus nicht rechnen. Und es verst\u00e4rkt die Zwei-Klassen-Medizin zwischen wenigen Privatpatienten und vielen gesetzlich Versicherten. Wenn ich als \u00c4rztin so praktizieren muss, habe ich den Eindruck, ich verrate jeden Tag meine Berufung. Preise entstehen immer innerhalb von Rahmenbedingungen, sind deshalb immer auch politisch.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Im Ernst?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-vivid-green-cyan-color\"><strong>Das sagen alle. Sogar 27 Nobelpreistr\u00e4ger f\u00fcr \u00d6konomie verlangen eine Steuer &#8211;  in Amerika &#8211; auf CO<sub>2<\/sub>, weil der Klimawandel  das gr\u00f6\u00dfte Marktversagen der Geschichte ist. Der zweite Grund, warum  die Politik gefordert ist, ist die Zeit:  Nur der Staat kann antizipativ handeln.  Auch das ist eine Lehre von Corona.  Wir reagieren zu sp\u00e4t. Erst wenn die  Symptome hart im Alltag einschlagen,  versp\u00fcren wir den Impuls: Hoppla, wir  m\u00fcssen etwas \u00e4ndern. Das macht es so  gef\u00e4hrlich in der Klima- und Umweltpolitik, aber eben auch bei Infektionen: Ist  ein bestimmter Kipppunkt erreicht, l\u00e4sst  sich die Entwicklung nicht umkehren und nimmt exponentiell zu. Dies zu antizipieren und einzugreifen, um Gefahren  abzuwenden und Risiken abzumildern, das kann nur die Politik leisten.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Und deshalb soll der Staat die Preise festlegen? Der Markt hat ausgedient?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-vivid-green-cyan-color\"><strong>Jetzt galoppieren Sie schon wieder in das andere Extrem. Ich spreche von Ordoliberalismus. Au\u00dferdem haben wir<br>doch in vielen Bereichen keinen freien Markt. Nehmen Sie nur die Lebensmittelindustrie. Die Idee, dass Angebot und Nachfrage sich dort aktuell frei einpendeln k\u00f6nnten, ist doch absurd.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wir haben jede Menge Superm\u00e4rkte.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-vivid-green-cyan-color\"><strong>Nein. Wir haben wir vier gro\u00dfe Konzerne, die den Gro\u00dfteil des Handels organisieren: Aldi und Lidl, Rewe und Edeka. Die \u00fcben massiven Druck auf die Lieferanten aus, bestimmen, welche Preise sie bezahlen, und liefen sich auch mal Preisk\u00e4mpfe untereinander. Fragen Sie mal die Bauern! Im Fall von Bananen hat das neulich f\u00fcr Anbieter aus dem globalen S\u00fcden zu erheblichen Problemen gef\u00fchrt, und auch die Politik spricht ja nun von Dumpingpreisen im Lebensmittelbereich. Interessant ist dabei, dass unter den f\u00fcnf reichsten Deutschen drei Familien im Lebensmittelhandel aktiv sind.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Glauben Sie, die Kuh h\u00e4tte es beim Kleinstbauern zwingend besser? Es ist nicht gesagt, dass die Vorschriften zu Hygiene und Tierwohl dort besser eingehalten werden.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-vivid-green-cyan-color\"><strong>Richtig, nat\u00fcrlich geben die gro\u00dfen Massentierhalter eine bessere Angriffsfl\u00e4che her. Ich habe selbst mal im Campaigning f\u00fcr NGOs gearbeitet, da greift man immer die gro\u00dfen Namen an, weil die an Reputation zu verlieren haben. Deswegen ist das Lieferkettengesetz so wichtig: Die gro\u00dfen Marken sind dann f\u00fcr die gesamte Wertsch\u00f6pfungskette verantwortlich.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Haben Sie kein Vertrauen in die Macht der Kunden? Die k\u00f6nnen boykottieren, was ihnen nicht passt, wenn sie wirklich so \u00f6kobewegt sind, wie sie in Umfragen sagen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-vivid-green-cyan-color\"><strong>Die Konsumentenmacht ist nicht ann\u00e4hernd so gro\u00df wie die Marketingmacht der Konzerne, die Unmengen Geld ausgeben, um Trends und Wahrnehmung zu setzen und Bed\u00fcrfnisse zu schaffen. Sie kennen doch die Plakate: &#8220;Au\u00dfenwerbung trifft jeden.&#8221;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Leute werden von der Werbung perfide zum Konsum verf\u00fchrt? Und deswegen m\u00fcssen Sie die Menschheit zum Verzicht bekehren?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-vivid-green-cyan-color\"><strong>Ich kl\u00e4re als Wissenschaftlerin erst einmal auf. Das ist unser Job. Und es geht auch nicht stumpf um Verzicht, sondern um Transparenz \u00fcber die Folgen unseres Handelns und damit Verantwortung daf\u00fcr, wie meine Entscheidungen sich auf andere auswirken. Wie soll sonst soll eine liberale Gesellschaft funktionieren? Mit Freiheit kommt Verantwortung. Gerade \u00e4ltere Menschen, die noch echten Mangel erlebt haben, melden sich bei mir, v\u00f6llig fassungslos, dass heute beim Thema reduzierten Konsums immer das Wort Verzicht gebraucht wird. Es ist doch offensichtlich, dass es so nicht weitergeht mit der \u00dcbernutzung der Natur und dass viele Dinge viel langlebiger sein k\u00f6nnten. <\/strong><\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"has-vivid-green-cyan-color has-text-color wp-block-heading\"><strong>Wir brauchen f\u00fcr ein gutes Leben nicht alles, was wir kaufen.<\/strong><\/h5>\n\n\n\n<p><strong>Und wer bestimmt, was notwendig ist und was nicht? Wer sagt zum Beispiel unserer Tochter, dass sie nicht schon<br>wieder neue Sneakers braucht?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-vivid-green-cyan-color\"><strong>Vielleicht Sie? Oder sie k\u00e4me selbst drauf, wenn die Preise die \u00f6kologische und soziale Wahrheit sagen w\u00fcrden. Oder wenn wir Datenschutz umsetzten, so dass Online-R\u00e4ume nicht zu Propagandafl\u00e4chen werden. Werbetreibende k\u00f6nnen durch die vielen, vielen pers\u00f6nlichen Daten sehr genau unsere Befindlichkeiten und Stimmungen einsch\u00e4tzen und so h\u00fcbsch passgenau die Produkte und Botschaften einblenden, die dazu passen. Ich habe meine Diplomarbeit zu integrierter Markenkommunikation geschrieben; hier von nat\u00fcrlichen Bed\u00fcrfnissen zu sprechen ist naiv.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Jeder kann doch f\u00fcr sich entscheiden, was ihm zum Gl\u00fcck fehlt. Und wenn er unbedingt ein iPhone begehrt, dann spricht das nur f\u00fcr die Kraft der Marke Apple. Was ist daran verkehrt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-vivid-green-cyan-color\"><strong>Nichts, w\u00fcrde ein Konzern wie Apple in seine Bilanz auch reinrechnen, was sozial und \u00f6kologisch angefallen ist. Positiv wie Negativ. Und ganz ehrlich: Im Zweifel kann die Menschheit auch ohne viele der neuesten digitalen Smartl\u00f6sungen leben.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bequemer ist es mit: Ich erfahre jederzeit, wann und wo die n\u00e4chste S-Bahn zum Bahnhof f\u00e4hrt.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-vivid-green-cyan-color\"><strong>Klar, es ist ja auch toll, wenn alle machen k\u00f6nnen, was sie wollen. Es sagt ja auch niemand in der \u00f6kologischen Bewegung: Hurra, wir m\u00fcssen uns einschr\u00e4nken. Ich w\u00e4re heilfroh, wenn wir die \u00f6kologischen Probleme nicht h\u00e4tten, sofort w\u00fcrde ich mich hinstellen und sagen: Shoppt, bis es kracht! Solange die Tier- und Menschenrechte gesch\u00fctzt sind! Aber in unseren Externalisierungsgesellschaften riskieren wir das \u00dcberleben auf dem Planeten, obwohl die Menschen hier nachweislich nicht mehr gl\u00fccklicher werden von mehr Konsum.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wer Ihnen zuh\u00f6rt, muss denken: Alles wird immer schlimmer, die Menschheit geht den Bach runter. Dabei leben wir so lange, so gesund und in so viel Wohlstand wie nie, selbst mit dem Umweltschutz geht es voran: In Fl\u00fcssen wie der Isar kommen wir wieder schwimmen!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-vivid-green-cyan-color\"><strong>Ich glaube nicht, dass Sie mir richtig zugeh\u00f6rt haben. Sich f\u00fcr zuk\u00fcnftige Trends zu interessieren bedeutet weder,<br>bisher Erreichtes nicht wertzusch\u00e4tzen, noch Fatalismus. Es bedeutet ehrlich und antizipativ die gesamten Rahmenbedingungen anzuschauen. Ich kenne diese Argumentation von Rosling, Pinker oder McAfee, wonach alles immer besser wird. Leider sind sie auf dem \u00f6kologischen Auge blind.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der Stanford-\u00d6konom McAfee schreibt in seinem neuen Buch: Unser \u00f6kologischer Fu\u00dfabdruck wird kleiner, dank technologischem Fortschritt und Kapitalismus.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-vivid-green-cyan-color\"><strong>Steile These.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wohltuend n\u00fcchtern und optimistisch, obendrein mit Zahlen belegt.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-vivid-green-cyan-color\"><strong>Ja, ganz n\u00fcchtern eine jahrzehntelange Debatte in der Ressourcenforschung ignorierend. Er verwendet die lange kritisierte Messgr\u00f6\u00dfe des nationalen Ressourcenkonsums (Domestic Material Consumption) und damit sehen reiche L\u00e4nder sehr fortschrittlich aus. Nur haben gerade die so gut dastehenden L\u00e4nder viele dreckige Produktionsschritte ins Ausland verlagert. Das zeigt die Lebenszyklusanalyse oder die Messgr\u00f6\u00dfe f\u00fcr den gesamten Ressourcenaufwand (Total Material Requirement). Und dar\u00fcber hinaus macht McAffee genau das, was ich oben schon beim Fracking erkl\u00e4rt habe: Er schaut sich prim\u00e4r die Verf\u00fcgbarkeit von Materialien an. Aber die \u00d6kosysteme, also zum Beispiel Landnutzungsmuster, Wasserkreisl\u00e4ufe, Biodiversit\u00e4t, Ozeanvers\u00e4uerung, also all das, was im Zweifel vom An- und Abbau der Materialien negativ beeintr\u00e4chtigt wird, kommen bei ihm nicht vor. Ich empfehle hier mal die ganz n\u00fcchterne Lekt\u00fcre des Wissenschaftlers Jason Hickel, der nimmt die favorisierten Datens\u00e4tze hinter diesen Analysen regelm\u00e4\u00dfig unter die Lupe.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sie leugnen den Segen des technischen und medizinischen Fortschritts, wollen zur\u00fcck zur Natur, in eine heile Welt, die so nie existiert hat.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-vivid-green-cyan-color\"><strong>Ich finde die polemisierenden Unterstellungen in ihren Fragen wenig hilfreich f\u00fcr eine ernsthafte Suche nach L\u00f6sungen. Das sagt doch keiner.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Es klingt aber so.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-vivid-green-cyan-color\"><strong>Alles, was wir sagen, ist: Schaut euch an, was wir an Ressourcen auf der Welt haben, wie sie sich regenerieren und<br>welche Innovationen uns helfen, vern\u00fcnftig mit ihnen umzugehen. Dabei geht es aber eben nicht nur um Technik, sondern auch um soziale und kulturelle Innovationen. Au\u00dferdem lohnt es sich immer mal wieder zu fragen, welche Ziele wir eigentlich erreichen wollen und warum. Denn weder ist jede Technologie ein Segen, noch ist BIP-Wachstum immer das gleiche wie Fortschritt. In der aktuellen Orientierung an kurzfristigem Finanzreturn zum Beispiel finden wichtige Erfindungen und L\u00f6sungen, insbesondere die, von denen die \u00e4rmsten Menschen am meisten profitieren w\u00fcrden, keine Verbreitung.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wachstum geht nicht unbedingt mit Naturverbrauch einher: Gehen wir doppelt so oft zum Friseur, steigt das BIP, ohne die Natur zu tangieren.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-vivid-green-cyan-color\"><strong>Ich habe \u00fcberhaupt nichts dagegen, wenn Sie sich Dinge g\u00f6nnen, die wenig Natur zerst\u00f6ren. Aber auch hier werden Sie erkennen, dass ein Festhalten an Wachstum als Ziel wenig sinnvoll ist. Eine zunehmende Dienstleistungsorientierung wird genau als Grund angef\u00fchrt, warum materiell ges\u00e4ttigte Volkswirtschaften langsamer wachsen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Neomarxisten haben schon vor Jahrzehnten gepredigt: Auf einem endlichen Planeten kann es kein unendliches \u00f6konomisches Wachstum geben. Bisher deutet nichts darauf hin, dass sie recht haben.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-vivid-green-cyan-color\"><strong>Warum finden Sie es eigentlich so schrecklich, wenn bei gleichbleibender Bev\u00f6lkerung die Wirtschaft nicht w\u00e4chst? Analytisch betrachtet, ist es doch nur ein m\u00f6gliches Mittel zur Erreichung \u00fcbergeordneter Ziele wie der Wohlfahrtssicherung. Und die gute Nachricht ist doch: Die Lebensqualit\u00e4t l\u00e4sst sich auch unter Beachtung der \u00d6kologie steigern. Zeitwohlstand ist da ja nur ein Begriff, der auch durch Corona st\u00e4rker diskutiert wird. Ob das BIP dann steigt oder nicht, ob wir es daf\u00fcr v\u00f6llig anders messen sollten oder nicht, das sollten wir der Empirie und nicht der Ideologie \u00fcberlassen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das erz\u00e4hlen Sie mal in Stuttgart: Wachstum wird abgesagt, Daimler und Porsche produzieren keine neuen Autos mehr. Das g\u00e4be Aufst\u00e4nde.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-vivid-green-cyan-color\"><strong>Hier verwechseln Sie Wachstum als volkswirtschaftliche Kennzahl mit der Herstellung bestimmter Produkte. Eine Volkswirtschaft, in der keine Produkte abgeschafft werden d\u00fcrfen und keine Unternehmen pleite gehen d\u00fcrfen ist eine Planwirtschaft und kann sich in einer sich rasant entwickelnden Welt nicht behaupten. Wenn es Ihnen um die Menschen geht: Auch da sollten wir weniger \u00fcber Autos und mehr \u00fcber Jobs sprechen. \u00dcber Einkommen, Neuorientierungen, \u00dcbergangsl\u00f6sungen und in einigen F\u00e4llen auch um Identit\u00e4ten, Gestaltung von Strukturwandel. Der ist eine gro\u00dfe Herausforderung, aber gestaltbar.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Polemisch formuliert: edler w\u00e4re es f\u00fcr die Arbeiter, keine Motoren mehr zu bauen, sondern Gedichte zu schreiben. Nur: K\u00f6nnen die das alle? Und wer ist bereit, f\u00fcr diese Lyrik zu bezahlen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-vivid-green-cyan-color\"><strong>Verzeihung, diese Argumentation ertrage ich nur schwer. Warum schalten gerade diejenigen, die auf Wachstum und Fortschritt pochen, den Innovationsgeist aus, wenn es gilt, \u00fcber fundamentale \u00c4nderungen nachzudenken? Wenn wir jetzt acht Milliarden Menschen sind und nicht mehr zwei, da muss doch jeder einsehen: Die alten Antworten, L\u00f6sungen und Grabenk\u00e4mpfe passen nicht mehr. Es gibt keine Jobs auf einem toten Planeten &#8211; so hat es der internationale Gewerkschaftsbund zusammengefasst. Und historisch betrachtet gab es kaum bessere Anl\u00e4sse f\u00fcr Konflikte als Ressourcenknappheit. Wie k\u00f6nnen wir also unser \u00f6konomisches System anpassen an eine komplett neue Realit\u00e4t? Oder was ist Ihre Antwort? Sorry Kinder, eure Eltern waren nicht bereit, noch mal was Neues zu lernen, und daf\u00fcr sauft ihr jetzt ab?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Im ersten Schritt w\u00fcrden Sie schon mal die SUVs abschaffen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-vivid-green-cyan-color\"><strong>SUVs sind die Form von individueller Mobilit\u00e4t mit den h\u00f6chsten Nebenkosten. Und die werden auf andere abgew\u00e4lzt: Zu gro\u00df f\u00fcr bisherige Spurbreiten und Parkl\u00fccken, blockieren sie viel mehr \u00f6ffentlichen Raum und das<br>Durchkommen anderer, sie sind schwerer und zerst\u00f6ren damit auch die Stra\u00dfen schneller, f\u00fcr die Steuerzahler  aufkommen, die Effekte eines Zusammenpralls mit menschlichen K\u00f6rpern sind gr\u00f6\u00dfer, und \u00f6kologisch schneiden sie schlechter ab als kleinere Wagen. Klar w\u00fcrde ich diese Mobilit\u00e4tsform als erste abschaffen. Die Japaner nennen diese Logik \u00fcbrigens das Toprunner-Prinzip.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>SUV-Fahrer sind b\u00f6se Menschen, so viel steht fest?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-vivid-green-cyan-color\"><strong>Diese Frage ist mir zu doof.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was geh\u00f6rt f\u00fcr Sie zu einem \u00f6kologisch vertretbaren Lebensstil?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-vivid-green-cyan-color\"><strong>Ein zukunftsf\u00e4higer Lebensstil folgt dem kategorischen Imperativ: Konsumiere so, wie du es dir von anderen w\u00fcnschst.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ihre kleinen T\u00f6chter, 5 und 8 Jahre alt, gehen mit gutem Beispiel voran und sind schon Vegetarier. Alles Erziehungssache?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-vivid-green-cyan-color\"><strong>Nein, das ergab sich ohne unser Zutun. Die M\u00e4dchen sind erf\u00fcllt von ihrer Tierliebe, deswegen essen sie kein Fleisch &#8211; au\u00dfer Grillw\u00fcrstchen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Twitter-Nachsatz<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"874\" height=\"256\" src=\"https:\/\/wbook.online\/beh\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/10\/Screenshot-2020-10-22-115915.png\" alt=\"Bild\" class=\"wp-image-894\" srcset=\"https:\/\/wbook.online\/beh\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/10\/Screenshot-2020-10-22-115915.png 874w, https:\/\/wbook.online\/beh\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/10\/Screenshot-2020-10-22-115915-300x88.png 300w, https:\/\/wbook.online\/beh\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/10\/Screenshot-2020-10-22-115915-768x225.png 768w, https:\/\/wbook.online\/beh\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/10\/Screenshot-2020-10-22-115915-830x243.png 830w, https:\/\/wbook.online\/beh\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/10\/Screenshot-2020-10-22-115915-230x67.png 230w, https:\/\/wbook.online\/beh\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/10\/Screenshot-2020-10-22-115915-350x103.png 350w, https:\/\/wbook.online\/beh\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/10\/Screenshot-2020-10-22-115915-480x141.png 480w\" sizes=\"(max-width: 874px) 100vw, 874px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"910\" height=\"509\" src=\"https:\/\/wbook.online\/beh\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/10\/Screenshot-2020-10-22-120000.png\" alt=\"Bild\" class=\"wp-image-891\" srcset=\"https:\/\/wbook.online\/beh\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/10\/Screenshot-2020-10-22-120000.png 910w, https:\/\/wbook.online\/beh\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/10\/Screenshot-2020-10-22-120000-300x168.png 300w, https:\/\/wbook.online\/beh\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/10\/Screenshot-2020-10-22-120000-768x430.png 768w, https:\/\/wbook.online\/beh\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/10\/Screenshot-2020-10-22-120000-830x464.png 830w, https:\/\/wbook.online\/beh\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/10\/Screenshot-2020-10-22-120000-230x129.png 230w, https:\/\/wbook.online\/beh\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/10\/Screenshot-2020-10-22-120000-350x196.png 350w, https:\/\/wbook.online\/beh\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/10\/Screenshot-2020-10-22-120000-480x268.png 480w\" sizes=\"(max-width: 910px) 100vw, 910px\" \/><\/figure>\n<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start\" data-services=\"facebook%7Cpinterest%7Creddit\" data-url=\"https%3A%2F%2Fwbook.online%2Fbeh%2F2020%2F10%2F23%2Fmaja-goepel-klimawandel-vs-wirtschaft%2F\" data-timestamp=\"1603475750\" data-backendurl=\"https:\/\/wbook.online\/beh\/wp-json\/shariff\/v1\/share_counts?\"><ul class=\"shariff-buttons theme-white orientation-horizontal buttonsize-medium\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fwbook.online%2Fbeh%2F2020%2F10%2F23%2Fmaja-goepel-klimawandel-vs-wirtschaft%2F\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#3b5998; color:#3b5998\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"fill:#3b5998\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\" style=\"color:#3b5998\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#32bbf5\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fwbook.online%2Fbeh%2F2020%2F10%2F23%2Fmaja-goepel-klimawandel-vs-wirtschaft%2F&text=Maja%20G%C3%B6pel%3A%20Klimaschutz%20vs.%20Wirtschaft\" title=\"Bei Twitter teilen\" aria-label=\"Bei Twitter teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#55acee; color:#55acee\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"fill:#55acee\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 30 32\"><path fill=\"#55acee\" d=\"M29.7 6.8q-1.2 1.8-3 3.1 0 0.3 0 0.8 0 2.5-0.7 4.9t-2.2 4.7-3.5 4-4.9 2.8-6.1 1q-5.1 0-9.3-2.7 0.6 0.1 1.5 0.1 4.3 0 7.6-2.6-2-0.1-3.5-1.2t-2.2-3q0.6 0.1 1.1 0.1 0.8 0 1.6-0.2-2.1-0.4-3.5-2.1t-1.4-3.9v-0.1q1.3 0.7 2.8 0.8-1.2-0.8-2-2.2t-0.7-2.9q0-1.7 0.8-3.1 2.3 2.8 5.5 4.5t7 1.9q-0.2-0.7-0.2-1.4 0-2.5 1.8-4.3t4.3-1.8q2.7 0 4.5 1.9 2.1-0.4 3.9-1.5-0.7 2.2-2.7 3.4 1.8-0.2 3.5-0.9z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\" style=\"color:#55acee\">twittern<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button whatsapp shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#5cbe4a\"><a href=\"https:\/\/api.whatsapp.com\/send?text=https%3A%2F%2Fwbook.online%2Fbeh%2F2020%2F10%2F23%2Fmaja-goepel-klimawandel-vs-wirtschaft%2F%20Maja%20G%C3%B6pel%3A%20Klimaschutz%20vs.%20Wirtschaft\" title=\"Bei Whatsapp teilen\" aria-label=\"Bei Whatsapp teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#34af23; color:#34af23\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"fill:#34af23\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 32 32\"><path fill=\"#34af23\" d=\"M17.6 17.4q0.2 0 1.7 0.8t1.6 0.9q0 0.1 0 0.3 0 0.6-0.3 1.4-0.3 0.7-1.3 1.2t-1.8 0.5q-1 0-3.4-1.1-1.7-0.8-3-2.1t-2.6-3.3q-1.3-1.9-1.3-3.5v-0.1q0.1-1.6 1.3-2.8 0.4-0.4 0.9-0.4 0.1 0 0.3 0t0.3 0q0.3 0 0.5 0.1t0.3 0.5q0.1 0.4 0.6 1.6t0.4 1.3q0 0.4-0.6 1t-0.6 0.8q0 0.1 0.1 0.3 0.6 1.3 1.8 2.4 1 0.9 2.7 1.8 0.2 0.1 0.4 0.1 0.3 0 1-0.9t0.9-0.9zM14 26.9q2.3 0 4.3-0.9t3.6-2.4 2.4-3.6 0.9-4.3-0.9-4.3-2.4-3.6-3.6-2.4-4.3-0.9-4.3 0.9-3.6 2.4-2.4 3.6-0.9 4.3q0 3.6 2.1 6.6l-1.4 4.2 4.3-1.4q2.8 1.9 6.2 1.9zM14 2.2q2.7 0 5.2 1.1t4.3 2.9 2.9 4.3 1.1 5.2-1.1 5.2-2.9 4.3-4.3 2.9-5.2 1.1q-3.5 0-6.5-1.7l-7.4 2.4 2.4-7.2q-1.9-3.2-1.9-6.9 0-2.7 1.1-5.2t2.9-4.3 4.3-2.9 5.2-1.1z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\" style=\"color:#34af23\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button threema shariff-nocustomcolor shariff-mobile\" style=\"background-color:#4fbc24\"><a href=\"threema:\/\/compose?text=Maja%20G%C3%B6pel%3A%20Klimaschutz%20vs.%20Wirtschaft%20https%3A%2F%2Fwbook.online%2Fbeh%2F2020%2F10%2F23%2Fmaja-goepel-klimawandel-vs-wirtschaft%2F\" title=\"Bei Threema teilen\" aria-label=\"Bei Threema teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#1f1f1f; color:#1f1f1f\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"fill:#1f1f1f\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 32 32\"><path fill=\"#1f1f1f\" d=\"M30.8 10.9c-0.3-1.4-0.9-2.6-1.8-3.8-2-2.6-5.5-4.5-9.4-5.2-1.3-0.2-1.9-0.3-3.5-0.3s-2.2 0-3.5 0.3c-4 0.7-7.4 2.6-9.4 5.2-0.9 1.2-1.5 2.4-1.8 3.8-0.1 0.5-0.2 1.2-0.2 1.6 0 0.4 0.1 1.1 0.2 1.6 0.4 1.9 1.3 3.4 2.9 5 0.8 0.8 0.8 0.8 0.7 1.3 0 0.6-0.5 1.6-1.7 3.6-0.3 0.5-0.5 0.9-0.5 0.9 0 0.1 0.1 0.1 0.5 0 0.8-0.2 2.3-0.6 5.6-1.6 1.1-0.3 1.3-0.4 2.3-0.4 0.8 0 1.1 0 2.3 0.2 1.5 0.2 3.5 0.2 4.9 0 5.1-0.6 9.3-2.9 11.4-6.3 0.5-0.9 0.9-1.8 1.1-2.8 0.1-0.5 0.2-1.1 0.2-1.6 0-0.7-0.1-1.1-0.2-1.6-0.3-1.4 0.1 0.5 0 0zM20.6 17.3c0 0.4-0.4 0.8-0.8 0.8h-7.7c-0.4 0-0.8-0.4-0.8-0.8v-4.6c0-0.4 0.4-0.8 0.8-0.8h0.2l0-1.6c0-0.9 0-1.8 0.1-2 0.1-0.6 0.6-1.2 1.1-1.7s1.1-0.7 1.9-0.8c1.8-0.3 3.7 0.7 4.2 2.2 0.1 0.3 0.1 0.7 0.1 2.1v0 1.7h0.1c0.4 0 0.8 0.4 0.8 0.8v4.6zM15.6 7.3c-0.5 0.1-0.8 0.3-1.2 0.6s-0.6 0.8-0.7 1.3c0 0.2 0 0.8 0 1.5l0 1.2h4.6v-1.3c0-1 0-1.4-0.1-1.6-0.3-1.1-1.5-1.9-2.6-1.7zM25.8 28.2c0 1.2-1 2.2-2.1 2.2s-2.1-1-2.1-2.1c0-1.2 1-2.1 2.2-2.1s2.2 1 2.2 2.2zM18.1 28.2c0 1.2-1 2.2-2.1 2.2s-2.1-1-2.1-2.1c0-1.2 1-2.1 2.2-2.1s2.2 1 2.2 2.2zM10.4 28.2c0 1.2-1 2.2-2.1 2.2s-2.1-1-2.1-2.1c0-1.2 1-2.1 2.2-2.1s2.2 1 2.2 2.2z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\" style=\"color:#1f1f1f\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button pinterest shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#e70f18\"><a href=\"https:\/\/www.pinterest.com\/pin\/create\/link\/?url=https%3A%2F%2Fwbook.online%2Fbeh%2F2020%2F10%2F23%2Fmaja-goepel-klimawandel-vs-wirtschaft%2F&media=https%3A%2F%2Fwbook.online%2Fbeh%2Fwp-content%2Fuploads%2Fsites%2F3%2F2020%2F10%2Fdie-wissenschaftlerin-maja.jpg&description=Maja%20G%C3%B6pel%3A%20Klimaschutz%20vs.%20Wirtschaft\" title=\"Bei Pinterest pinnen\" aria-label=\"Bei Pinterest pinnen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#cb2027; color:#cb2027\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"fill:#cb2027\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 27 32\"><path fill=\"#cb2027\" d=\"M27.4 16q0 3.7-1.8 6.9t-5 5-6.9 1.9q-2 0-3.9-0.6 1.1-1.7 1.4-2.9 0.2-0.6 1-3.8 0.4 0.7 1.3 1.2t2 0.5q2.1 0 3.8-1.2t2.7-3.4 0.9-4.8q0-2-1.1-3.8t-3.1-2.9-4.5-1.2q-1.9 0-3.5 0.5t-2.8 1.4-2 2-1.2 2.3-0.4 2.4q0 1.9 0.7 3.3t2.1 2q0.5 0.2 0.7-0.4 0-0.1 0.1-0.5t0.2-0.5q0.1-0.4-0.2-0.8-0.9-1.1-0.9-2.7 0-2.7 1.9-4.6t4.9-2q2.7 0 4.2 1.5t1.5 3.8q0 3-1.2 5.2t-3.1 2.1q-1.1 0-1.7-0.8t-0.4-1.9q0.1-0.6 0.5-1.7t0.5-1.8 0.2-1.4q0-0.9-0.5-1.5t-1.4-0.6q-1.1 0-1.9 1t-0.8 2.6q0 1.3 0.4 2.2l-1.8 7.5q-0.3 1.2-0.2 3.2-3.7-1.6-6-5t-2.3-7.6q0-3.7 1.9-6.9t5-5 6.9-1.9 6.9 1.9 5 5 1.8 6.9z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\" style=\"color:#cb2027\">merken<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button xing shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#29888a\"><a href=\"https:\/\/www.xing.com\/spi\/shares\/new?url=https%3A%2F%2Fwbook.online%2Fbeh%2F2020%2F10%2F23%2Fmaja-goepel-klimawandel-vs-wirtschaft%2F\" title=\"Bei XING teilen\" aria-label=\"Bei XING teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#126567; color:#126567\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"fill:#126567\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 25 32\"><path fill=\"#126567\" d=\"M10.7 11.9q-0.2 0.3-4.6 8.2-0.5 0.8-1.2 0.8h-4.3q-0.4 0-0.5-0.3t0-0.6l4.5-8q0 0 0 0l-2.9-5q-0.2-0.4 0-0.7 0.2-0.3 0.5-0.3h4.3q0.7 0 1.2 0.8zM25.1 0.4q0.2 0.3 0 0.7l-9.4 16.7 6 11q0.2 0.4 0 0.6-0.2 0.3-0.6 0.3h-4.3q-0.7 0-1.2-0.8l-6-11.1q0.3-0.6 9.5-16.8 0.4-0.8 1.2-0.8h4.3q0.4 0 0.5 0.3z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\" style=\"color:#126567\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button linkedin shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#1488bf\"><a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/sharing\/share-offsite\/?url=https%3A%2F%2Fwbook.online%2Fbeh%2F2020%2F10%2F23%2Fmaja-goepel-klimawandel-vs-wirtschaft%2F\" title=\"Bei LinkedIn teilen\" aria-label=\"Bei LinkedIn teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#0077b5; color:#0077b5\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"fill:#0077b5\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 27 32\"><path fill=\"#0077b5\" d=\"M6.2 11.2v17.7h-5.9v-17.7h5.9zM6.6 5.7q0 1.3-0.9 2.2t-2.4 0.9h0q-1.5 0-2.4-0.9t-0.9-2.2 0.9-2.2 2.4-0.9 2.4 0.9 0.9 2.2zM27.4 18.7v10.1h-5.9v-9.5q0-1.9-0.7-2.9t-2.3-1.1q-1.1 0-1.9 0.6t-1.2 1.5q-0.2 0.5-0.2 1.4v9.9h-5.9q0-7.1 0-11.6t0-5.3l0-0.9h5.9v2.6h0q0.4-0.6 0.7-1t1-0.9 1.6-0.8 2-0.3q3 0 4.9 2t1.9 6z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\" style=\"color:#0077b5\">mitteilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button reddit shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#ff5700\"><a href=\"https:\/\/www.reddit.com\/submit?url=https%3A%2F%2Fwbook.online%2Fbeh%2F2020%2F10%2F23%2Fmaja-goepel-klimawandel-vs-wirtschaft%2F\" title=\"Bei Reddit teilen\" aria-label=\"Bei Reddit teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#ff4500; color:#ff4500\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"fill:#ff4500\"><svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\"><path fill=\"#ff4500\" d=\"M440.3 203.5c-15 0-28.2 6.2-37.9 15.9-35.7-24.7-83.8-40.6-137.1-42.3L293 52.3l88.2 19.8c0 21.6 17.6 39.2 39.2 39.2 22 0 39.7-18.1 39.7-39.7s-17.6-39.7-39.7-39.7c-15.4 0-28.7 9.3-35.3 22l-97.4-21.6c-4.9-1.3-9.7 2.2-11 7.1L246.3 177c-52.9 2.2-100.5 18.1-136.3 42.8-9.7-10.1-23.4-16.3-38.4-16.3-55.6 0-73.8 74.6-22.9 100.1-1.8 7.9-2.6 16.3-2.6 24.7 0 83.8 94.4 151.7 210.3 151.7 116.4 0 210.8-67.9 210.8-151.7 0-8.4-.9-17.2-3.1-25.1 49.9-25.6 31.5-99.7-23.8-99.7zM129.4 308.9c0-22 17.6-39.7 39.7-39.7 21.6 0 39.2 17.6 39.2 39.7 0 21.6-17.6 39.2-39.2 39.2-22 .1-39.7-17.6-39.7-39.2zm214.3 93.5c-36.4 36.4-139.1 36.4-175.5 0-4-3.5-4-9.7 0-13.7 3.5-3.5 9.7-3.5 13.2 0 27.8 28.5 120 29 149 0 3.5-3.5 9.7-3.5 13.2 0 4.1 4 4.1 10.2.1 13.7zm-.8-54.2c-21.6 0-39.2-17.6-39.2-39.2 0-22 17.6-39.7 39.2-39.7 22 0 39.7 17.6 39.7 39.7-.1 21.5-17.7 39.2-39.7 39.2z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\" style=\"color:#ff4500\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button mailto shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#a8a8a8\"><a href=\"mailto:?body=https%3A%2F%2Fwbook.online%2Fbeh%2F2020%2F10%2F23%2Fmaja-goepel-klimawandel-vs-wirtschaft%2F&subject=Maja%20G%C3%B6pel%3A%20Klimaschutz%20vs.%20Wirtschaft\" title=\"Per E-Mail versenden\" aria-label=\"Per E-Mail versenden\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#999; color:#999\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"fill:#999\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 32 32\"><path fill=\"#999\" d=\"M32 12.7v14.2q0 1.2-0.8 2t-2 0.9h-26.3q-1.2 0-2-0.9t-0.8-2v-14.2q0.8 0.9 1.8 1.6 6.5 4.4 8.9 6.1 1 0.8 1.6 1.2t1.7 0.9 2 0.4h0.1q0.9 0 2-0.4t1.7-0.9 1.6-1.2q3-2.2 8.9-6.1 1-0.7 1.8-1.6zM32 7.4q0 1.4-0.9 2.7t-2.2 2.2q-6.7 4.7-8.4 5.8-0.2 0.1-0.7 0.5t-1 0.7-0.9 0.6-1.1 0.5-0.9 0.2h-0.1q-0.4 0-0.9-0.2t-1.1-0.5-0.9-0.6-1-0.7-0.7-0.5q-1.6-1.1-4.7-3.2t-3.6-2.6q-1.1-0.7-2.1-2t-1-2.5q0-1.4 0.7-2.3t2.1-0.9h26.3q1.2 0 2 0.8t0.9 2z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\" style=\"color:#999\">E-Mail<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button printer shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#a8a8a8\"><a href=\"javascript:window.print()\" title=\"drucken\" aria-label=\"drucken\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#999; color:#999\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"fill:#999\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 30 32\"><path fill=\"#999\" d=\"M6.8 27.4h16v-4.6h-16v4.6zM6.8 16h16v-6.8h-2.8q-0.7 0-1.2-0.5t-0.5-1.2v-2.8h-11.4v11.4zM27.4 17.2q0-0.5-0.3-0.8t-0.8-0.4-0.8 0.4-0.3 0.8 0.3 0.8 0.8 0.3 0.8-0.3 0.3-0.8zM29.7 17.2v7.4q0 0.2-0.2 0.4t-0.4 0.2h-4v2.8q0 0.7-0.5 1.2t-1.2 0.5h-17.2q-0.7 0-1.2-0.5t-0.5-1.2v-2.8h-4q-0.2 0-0.4-0.2t-0.2-0.4v-7.4q0-1.4 1-2.4t2.4-1h1.2v-9.7q0-0.7 0.5-1.2t1.2-0.5h12q0.7 0 1.6 0.4t1.3 0.8l2.7 2.7q0.5 0.5 0.9 1.4t0.4 1.6v4.6h1.1q1.4 0 2.4 1t1 2.4z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\" style=\"color:#999\">drucken<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button rss shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#ff8c00\"><a href=\"https:\/\/wbook.online\/beh\/feed\/rss\/\" title=\"RSS-feed\" aria-label=\"RSS-feed\" role=\"button\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#fe9312; color:#fe9312\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"fill:#fe9312\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 32 32\"><path fill=\"#fe9312\" d=\"M4.3 23.5c-2.3 0-4.3 1.9-4.3 4.3 0 2.3 1.9 4.2 4.3 4.2 2.4 0 4.3-1.9 4.3-4.2 0-2.3-1.9-4.3-4.3-4.3zM0 10.9v6.1c4 0 7.7 1.6 10.6 4.4 2.8 2.8 4.4 6.6 4.4 10.6h6.2c0-11.7-9.5-21.1-21.1-21.1zM0 0v6.1c14.2 0 25.8 11.6 25.8 25.9h6.2c0-17.6-14.4-32-32-32z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\" style=\"color:#fe9312\">RSS-feed<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button info shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#a8a8a8\"><a href=\"http:\/\/ct.de\/-2467514\" title=\"Weitere Informationen\" aria-label=\"Weitere Informationen\" role=\"button\" rel=\"noopener \" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#999; color:#999\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"fill:#999\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 11 32\"><path fill=\"#999\" d=\"M11.4 24v2.3q0 0.5-0.3 0.8t-0.8 0.4h-9.1q-0.5 0-0.8-0.4t-0.4-0.8v-2.3q0-0.5 0.4-0.8t0.8-0.4h1.1v-6.8h-1.1q-0.5 0-0.8-0.4t-0.4-0.8v-2.3q0-0.5 0.4-0.8t0.8-0.4h6.8q0.5 0 0.8 0.4t0.4 0.8v10.3h1.1q0.5 0 0.8 0.4t0.3 0.8zM9.2 3.4v3.4q0 0.5-0.4 0.8t-0.8 0.4h-4.6q-0.4 0-0.8-0.4t-0.4-0.8v-3.4q0-0.4 0.4-0.8t0.8-0.4h4.6q0.5 0 0.8 0.4t0.4 0.8z\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf ihrer Webseite skizziert sich Maja G\u00f6pel so: Prof. Dr. Maja G\u00f6pel ist Polit\u00f6konomin, Expertin f\u00fcr Nachhaltigkeitspolitik und Transformationsforschung, Autorin, Rednerin, Beraterin [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":890,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,226,24,162],"tags":[269,276,265,279,282,261,278,57,291,275,290,283,286,287,284,285,281,288,289,277],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wbook.online\/beh\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/888"}],"collection":[{"href":"https:\/\/wbook.online\/beh\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wbook.online\/beh\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wbook.online\/beh\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wbook.online\/beh\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=888"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/wbook.online\/beh\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/888\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":909,"href":"https:\/\/wbook.online\/beh\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/888\/revisions\/909"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wbook.online\/beh\/wp-json\/wp\/v2\/media\/890"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wbook.online\/beh\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=888"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wbook.online\/beh\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=888"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wbook.online\/beh\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=888"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}