{"id":130,"date":"2018-10-31T11:03:20","date_gmt":"2018-10-31T10:03:20","guid":{"rendered":"https:\/\/wbook.online\/beh\/?p=130"},"modified":"2019-03-14T13:36:39","modified_gmt":"2019-03-14T12:36:39","slug":"klimaschutz-umweltbundesamt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wbook.online\/beh\/2018\/10\/31\/klimaschutz-umweltbundesamt\/","title":{"rendered":"Klimaschutz: Umweltbundesamt"},"content":{"rendered":"<p>Mit seiner geb\u00fcndelten Fachkompetenz beantwortet das <a href=\"https:\/\/www.umweltbundesamt.de\/das-uba\/was-wir-tun\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Umweltbundesamt<\/a> viele Fragen zum Thema Klimaschutz, die wir unseren Lesern im Folgenden als Zitat oder Gro\u00dfzitat zur n\u00e4heren Information wiedergeben. Wir empfehlen unseren Lesern gerne auch den Link zum UBA zwecks detaillierter Informationen.<\/p>\n<h5>Das Umweltbundesamt schreibt \u00fcber sich selbst:<\/h5>\n<p>Das Umweltbundesamt ist eine wissenschaftliche Beh\u00f6rde. Unsere etwa 1.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus unterschiedlichen Fachdisziplinen beobachten und bewerten den Zustand der Umwelt. Wir beraten die Politik und arbeiten an Gesetzesvorschl\u00e4gen mit. In Laboren, Simulationsanlagen und Messstationen erhebt und analysiert das UBA eigene Umweltdaten und die Dritter. Gleichzeitig arbeiten wir eng mit den Landesumweltbeh\u00f6rden und Gesundheitsbeh\u00f6rden zusammen.<br \/>\nNeben der \u201erein\u201c wissenschaftlichen Arbeit sind der Vollzug der Umweltgesetze \u2013 beispielsweise das Chemikalien- oder das Treibhausgas-Emissionshandelsgesetz \u2013 und die Information der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger in Fragen des Umweltschutzes weitere Schwerpunkte unserer t\u00e4glichen Arbeit.<\/p>\n<h5>Klima &amp; Energie<\/h5>\n<figure id=\"attachment_136\" aria-describedby=\"caption-attachment-136\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/wbook.online\/beh\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2018\/10\/klima-energie_heytommy_photocase.com_-300x150.jpg\" alt=\"Foto: UBA\" width=\"300\" height=\"150\"><figcaption id=\"caption-attachment-136\" class=\"wp-caption-text\">Foto: UBA<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die Konzentration der Treibhausgase in der Atmosph\u00e4re ist seit Beginn der Industrialisierung stark angestiegen. Der infolge der vom Menschen verursachten Treibhausgasemissionen entstandene Klimawandel ist eine globale Herausforderung. Daher setzt die internationale Staatengemeinschaft auf ein wirksames internationales Klimaschutzabkommen, das 2020 in Kraft treten soll. Zentrale Aufgabe muss es sein, Treibhausgasemissionen zu vermindern. Ziel der deutschen Klimapolitik ist es, bis 2020 die Emissionen von Treibhausgasen um mindestens 40 Prozent gegen\u00fcber dem Stand von 1990 senken und bis zum Jahr 2050 um 80 bis 95 Prozent. Ma\u00dfnahmen dazu zielen auf den Ausbau erneuerbarer Energiequellen und den effizienten Einsatz von Energie.<br \/>\nUm den Aussto\u00df von Treibhausgasen zu vermindern, muss der Verbrauch an Energie deutlich reduziert werden und die Energieeffizienz muss steigen. Zugleich muss Energie auf der Grundlage erneuerbarer Energiequellen bereit gestellt werden. Um diese Potenziale auszusch\u00f6pfen, ist es notwendig, die Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energien weiterzuentwickeln und Effizienzma\u00dfnahmen zu ergreifen. Insbesondere aber m\u00fcssen \u00f6konomische, infrastrukturelle und politische Schwierigkeiten \u00fcberwunden werden.<br \/>\nSchl\u00fcssel f\u00fcr den Erfolg von Klimaschutzma\u00dfnahmen sind zeitnahe, nachhaltige Infrastruktur-Investitionen weltweit. So k\u00f6nnen fr\u00fch- beziehungsweise rechtzeitig g\u00fcnstige Bedingungen geschaffen werden, um die Zwei-Grad-Obergrenze einzuhalten. Eine Transformation der Wirtschaftssysteme und ihrer sozio-\u00f6konomischen Basisstrukturen (Energiesystem, Urbanisierung, Landnutzung) muss daher auf nationaler Ebene beginnen. Es gilt dann, sie im Rahmen eines ganzheitlichen Nachhaltigkeitsansatzes in globalem Ma\u00dfstab weiterzuverfolgen. Der Gesellschaft muss klar werden, dass Klimaschutz nicht allein durch technische L\u00f6sungen erreichbar ist, sondern auch eine Transformation unserer aller Lebenswelten, -stile und -wertvorstellungen n\u00f6tig ist.<br \/>\nUm den Zielen nachzukommen, hat die Bundesregierung 2010 ein ambitioniertes Programm zur Energiewende beschlossen. Es richtet die deutsche Energie- und Klimapolitik langfristig strategisch aus. Das Umweltbundesamt unterst\u00fctzt diesen Prozess mit eigenen Untersuchungen zu Langfristszenarien, zur Energieeffizienz, zum Einsatz erneuerbarer Energien und zum Monitoring der Energiewende. Dabei setzt es einzelne Instrumente wie den Emissionshandel, Herkunftsnachweise oder das Umweltzeichen Blauen Engel auch um.<\/p>\n<h5>Klimawandel<\/h5>\n<figure id=\"attachment_134\" aria-describedby=\"caption-attachment-134\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/wbook.online\/beh\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2018\/10\/Klima_Erdkugel-\u00a9-Julien-Jandric-Fotolia_3145751_Subscription_L.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/wbook.online\/beh\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2018\/10\/Klima_Erdkugel-\u00a9-Julien-Jandric-Fotolia_3145751_Subscription_L-300x300.jpg\" alt=\"Die drohende Klimaerw\u00e4rmung birgt f\u00fcr Mensch und Umwelt gro\u00dfe Risiken. Foto: UBA - Julien Jandric \/ Fotolia.com\" width=\"300\" height=\"300\"><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-134\" class=\"wp-caption-text\">Die drohende Klimaerw\u00e4rmung birgt f\u00fcr Mensch und Umwelt gro\u00dfe Risiken. Foto: UBA &#8211; Julien Jandric \/ Fotolia.com<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Seit der Industrialisierung steigt allm\u00e4hlich die globale Mitteltemperatur der Luft in Bodenn\u00e4he. Wissenschaftliche Forschungen belegen, dass f\u00fcr einen bedeutenden Teil dieses Anstiegs wir Menschen verantwortlich sind. Deshalb sprechen wir von einer anthropogenen \u2013 vom Menschen verursachten \u2013 Klima\u00e4nderung.<\/strong><br \/>\nDurch das Verbrennen fossiler Energietr\u00e4ger (wie zum Beispiel Kohle und Erd\u00f6l) und durch gro\u00dffl\u00e4chige Entwaldung wird Kohlendioxid (CO<sub>2<\/sub>) in der Atmosph\u00e4re angereichert. Land- und Viehwirtschaft verursachen Gase wie Methan (CH<sub>4<\/sub>) und Distickstoffmonoxid (Lachgas, N<sub>2<\/sub>O). Kohlendioxid, Methan und Lachgas geh\u00f6ren zu den treibhauswirksamen Gasen. Eine Ansammlung dieser Gase in der Atmosph\u00e4re f\u00fchrt in der Tendenz zu einer Erw\u00e4rmung der unteren Luftschichten.<br \/>\nSeit dem vergangenen Jahrhundert erw\u00e4rmt sich das Klima, wie wir aus Beobachtungsdaten wissen. Das globale Mittel der bodennahen Lufttemperatur stieg, Gebirgsgletscher und Schneebedeckung haben im Mittel weltweit abgenommen und Extremereignisse wie Starkniederschl\u00e4ge und Hitzewellen wurden h\u00e4ufiger.<br \/>\nObwohl ein breiter wissenschaftlicher Konsens \u00fcber die anthropogene Klima\u00e4nderung besteht, werden in der \u00f6ffentlichen Diskussion immer wieder Zweifel gestreut. \u00dcber B\u00fccher, Zeitschriften, Fernsehsendungen und das Internet werden Informationen verbreitet, die veraltet, unvollst\u00e4ndig, aus dem Zusammenhang gegriffen oder falsch sind.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: center\"><\/h5>\n<h5>Klima und Treibhauseffekt<\/h5>\n<figure id=\"attachment_132\" aria-describedby=\"caption-attachment-132\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/wbook.online\/beh\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2018\/10\/sonne_und_blauer_himmel_rangizzz_fotolia_41153012_m-300x200.jpg\" alt=\"Die Strahlung der Sonne ist der Energielieferant und damit der Motor des Klimas auf der Erde. Foto: UBA: rangizzz \/ Fotolia.com\" width=\"300\" height=\"200\"><figcaption id=\"caption-attachment-132\" class=\"wp-caption-text\">Die Strahlung der Sonne ist der Energielieferant und damit der Motor des Klimas auf der Erde. Foto: UBA: rangizzz \/ Fotolia.com<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Klima wird beschrieben durch den mittleren Zustand, charakteristische Extremwerte und H\u00e4ufigkeitsverteilungen meteorologischer Gr\u00f6\u00dfen wie zum Beispiel Luftdruck, Wind, Temperatur, Bew\u00f6lkung und Niederschlag, bezogen auf einen l\u00e4ngeren Zeitraum und ein gr\u00f6\u00dferes Gebiet. Dabei spielt der Treibhauseffekt eine wichtige Rolle im Klimasystem.<\/strong><br \/>\nAus eigenem Erleben, zum Beispiel von Urlaubsfahrten wissen wir, dass das Klima r\u00e4umlich variiert. Dass sich das Klima auch im Laufe der Zeit \u00e4ndert, wissen wir mindestens aus der Kenntnis \u00fcber die letzte Eiszeit, die gro\u00dfe Teile des heutigen Deutschlands unter einen Eispanzer setzte und bekannte katastrophale Folgen f\u00fcr das bis dahin hier vorhandene Leben hatte. Aus der pal\u00e4oklimatologischen Forschung (Untersuchung vergangener Klimaentwicklungen) sind Schwankungen der globalen Mitteltemperatur in den letzten Millionen Jahren zwischen 9 Grad Celsius und 16 Grad Celsius bekannt. Deshalb bewegte die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler schon lange die Frage nach dem &#8220;Warum&#8221; der beobachteten Klima\u00e4nderungen. Vereinfacht lassen sich folgende Ursachen daf\u00fcr anf\u00fchren:<\/p>\n<ul>\n<li>Ver\u00e4nderungen geoastrophysikalischer Parameter (zum Beispiel Solarkonstante, Erdbahnelemente),<\/li>\n<li>Ver\u00e4nderungen der Erdoberfl\u00e4che (zum Beispiel Kontinentaldrift, \u00c4nderung der Landnutzung) und<\/li>\n<li>\u00c4nderungen des Stoffhaushaltes der Atmosph\u00e4re (zum Beispiel Gehalt an Treibhausgasen und kleinen, schwebenden Teilchen, den Aerosolen).<\/li>\n<\/ul>\n<p>Mit Ausnahme der Variation geoastrophysikalischer Parameter k\u00f6nnen die Ver\u00e4nderungen sowohl nat\u00fcrliche (zum Beispiel Vulkanismus) als auch anthropogene (= durch den Menschen erzeugte) Ursachen haben.<br \/>\nBis zum Beginn der Industrialisierung waren die Auswirkungen menschlicher Eingriffe lokal oder regional begrenzt. Seit der Industrialisierung werden jedoch deutliche \u00fcberregionale und globale \u00c4nderungen im Stoffhaushalt der Atmosph\u00e4re als Folge menschlichen Wirkens beobachtet. Ausdruck daf\u00fcr ist der Anstieg der Treibhausgase. Die Konzentrationen der Treibhausgase nehmen seit 1750 in der gesamten Atmosph\u00e4re zu. So stiegen die Konzentrationen von Kohlendioxid (CO<sub>2<\/sub>) bis zum Jahr 2005 um \u00fcber 35 Prozent, die des Methans (CH<sub>4<\/sub>) um 148 Prozent und die des Distickstoffmonoxids (N<sub>2<\/sub>O) um 18 Prozent weltweit gegen\u00fcber den Werten vorindustrieller Zeiten. Die Gr\u00fcnde hierf\u00fcr sind vielf\u00e4ltig. Sie liegen im starken Anstieg der Verbrennung fossiler Energietr\u00e4ger wie Kohle, Erd\u00f6l oder Erdgas ebenso wie in der Ausweitung der industriellen Produktion, in \u00c4nderungen bei der Landnutzung oder in der Ausweitung der Viehwirtschaft. Auch v\u00f6llig neue Stoffe wie Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW),&nbsp; Halone (enthalten Bromatome im Molek\u00fcl) vollfluorierte Kohlenwasserstoffe (FKW), teilfluorierte Kohlenwasserstoffe (H-FKW), und Schwefelhexafluorid (SF<sub>6<\/sub>), die fast ausschlie\u00dflich durch den Menschen erzeugt werden, gelangen in die Atmosph\u00e4re.<br \/>\nAlle diese Stoffe und Gase, zu denen auch Wasserdampf und Ozon geh\u00f6ren, haben eine besondere Eigenschaft. Sie lassen die von der Sonne (vor allem im sichtbaren, kurzwelligen Bereich) auf die Erde gelangende, energiereiche Strahlung relativ ungehindert passieren, absorbieren teilweise aber die im Gegenzug von der erw\u00e4rmten Erdoberfl\u00e4che abgegebene langwellige Strahlung. Hierdurch werden die Molek\u00fcle dieser Gase in einen so genannten energetisch angeregten Zustand versetzt, um nach kurzer Zeit unter Emission (Aussendung) infraroter Strahlung wieder in den urspr\u00fcnglichen Grundzustand zur\u00fcckzukehren. Die Emission von W\u00e4rmestrahlung erfolgt in alle Raumrichtungen, das hei\u00dft zu einem erheblichen Anteil auch zur\u00fcck zur Erdoberfl\u00e4che (&#8220;thermische Gegenstrahlung&#8221;). Damit diese zus\u00e4tzlich zugef\u00fchrte Energiemenge dennoch abgestrahlt werden kann (dies muss aus Gr\u00fcnden der Energieerhaltung bzw. des dynamischen, energetischen Gleichgewichts erfolgen, in dem sich Erde und Atmosph\u00e4re im Mittel befinden), muss die Erde eine entsprechend h\u00f6here Temperatur aufweisen. Dies ist, kurz und vereinfacht gesagt, die Natur des Treibhauseffektes. Die dabei beteiligten Gase werden allgemein als &#8220;Treibhausgase&#8221; bezeichnet.<br \/>\nDie Wirkung des Treibhauseffektes ist erheblich. Ohne die nat\u00fcrlicherweise vorkommenden Treibhausgase w\u00e4re ein Leben auf unserem Planeten gar nicht m\u00f6glich. Statt der vorherrschenden globalen, bodennahen Mitteltemperatur von circa 15 Grad Celsius, h\u00e4tten wir ohne nat\u00fcrlichen Treibhauseffekt eine mittlere Temperatur von etwa &#8211; 18 Grad Celsius und die Erde w\u00e4re vereist. Der nat\u00fcrliche Treibhauseffekt sichert also unser irdisches Leben.<\/p>\n<h5>Treibhausgas-Emissionen<\/h5>\n<figure id=\"attachment_138\" aria-describedby=\"caption-attachment-138\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/wbook.online\/beh\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2018\/10\/braunkohlekraftwerk_braunkohletagebau_garzweiler_quelle_teteline_fotolia_72513328_m_0.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/wbook.online\/beh\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2018\/10\/braunkohlekraftwerk_braunkohletagebau_garzweiler_quelle_teteline_fotolia_72513328_m_0-300x199.jpg\" alt=\"Fossile Kraftwerke sto\u00dfen gro\u00dfe Mengen an Treibhausgasen aus. Foto: UBA - Teteline \/ Fotolia.com\" width=\"300\" height=\"199\"><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-138\" class=\"wp-caption-text\">Fossile Kraftwerke sto\u00dfen gro\u00dfe Mengen an Treibhausgasen aus. Foto: UBA &#8211; Teteline \/ Fotolia.com<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die Lufth\u00fclle unseres Planeten besteht aus verschiedenen Gasen, die \u00fcber vielf\u00e4ltige Funktionen und Prozesse zu einem komplexen chemischen System verkn\u00fcpft sind. Anthropogene Emissionen bedrohen das atmosph\u00e4rische Gleichgewicht vor allem in zweierlei Hinsicht: Treibhausgasemissionen f\u00fchren zu einem Anstieg der globalen Temperatur. Die Klassischen Luftschadstoffe sind f\u00fcr Versauerung und Eutrophierung von \u00d6kosystemen, aber auch f\u00fcr eine Gef\u00e4hrdung der menschlichen Gesundheit verantwortlich.<\/p>\n<h5>Die Treibhausgase<\/h5>\n<p><strong>Fachbegriffe wie Kohlendioxid oder Methan werden inzwischen so ha\u0308ufig genannt, dass sie kaum noch erkla\u0308rt werden. Doch welche Verbindungen verbergen sich tatsa\u0308chlich hinter den Begriffen? Woher stammen Stickstoffoxide und Kohlenwasserstoffe? Was bewirkt Lachgas und wie wirken sich die Emissionen einzelner Substanzen auf das Klima aus?<\/strong><br \/>\nDas Kyoto-Protokoll nennt sechs Treibhausgase: Kohlendioxid (CO<sub>2<\/sub>), Methan (CH<sub>4<\/sub>), und Lachgas (N<sub>2<\/sub>O) sowie die fluorierten Treibhausgase (F-Gase): wasserstoffhaltige Fluorkohlenwasserstoffe (HFKW), perfluorierte Kohlenwasserstoffe (FKW), und Schwefelhexafluorid (SF<sub>6<\/sub>) Ab 2015 wird Stickstofftrifluorid (NF<sub>3<\/sub>) zus\u00e4tzlich einbezogen. Diese k\u00f6nnen durch Anwendung der sogenannten GWP-Werte (aktuell die des Vierten Sachstandsberichtes der IPCC im 100-Jahrehorizont) miteinander normiert werden. In Deutschland entfallen 88,2% Prozent der Freisetzung von Treibhausgasen auf Kohlendioxid, 6,0 Prozent auf Methan, 4,2 Prozent auf Lachgas und rund 1,7 Prozent auf die F-Gase (im Jahr 2016).<\/p>\n<h6>Kohlendioxid<\/h6>\n<p>Kohlendioxid ist ein geruch- und farbloses Gas, dessen durchschnittliche Verweildauer in der Atmosph\u00e4re 120 Jahre betr\u00e4gt. <span style=\"color: #ff00ff\"><strong>Anthropogenes Kohlendioxid entsteht unter anderem bei der Verbrennung fossiler Energietr\u00e4ger (Kohle, Erd\u00f6l, Erdgas) und macht den Gro\u00dfteil des vom Menschen zus\u00e4tzlich verursachten Treibhauseffektes aus. <\/strong><\/span>Quellen sind vor allem die Strom- und W\u00e4rmeerzeugung, Haushalte und Kleinverbraucher, der Verkehr und die industrielle Produktion.<\/p>\n<h6>Methan<\/h6>\n<p>Methan ist ein geruch- und farbloses, hochentz\u00fcndliches Gas. Die durchschnittliche Verweildauer in der Atmosph\u00e4re betr\u00e4gt neun bis 15 Jahre und somit wesentlich geringer als CO<sub>2<\/sub>. Trotzdem macht es einen substanziellen Teil des menschgemachten Treibhauseffektes aus, denn das Gas ist 25-mal so wirksam wie Kohlendioxid. Methan entsteht immer dort, wo organisches Material unter Luftausschluss abgebaut wird. In Deutschland vor allem in der Land- und Forstwirtschaft, insbesondere bei der Massentierhaltung. Eine weitere Quelle sind Kl\u00e4rwerke und M\u00fclldeponien.<\/p>\n<h6>Lachgas (Distickstoffoxid)<\/h6>\n<p>Lachgas ist ein farbloses, s\u00fc\u00dflich riechendes Gas. Die durchschnittliche Verweildauer in der Atmosph\u00e4re betr\u00e4gt 114 Jahre. Es gelangt vor allem \u00fcber stickstoffhaltigen D\u00fcnger und die Massentierhaltung in die Atmosph\u00e4re, denn es entsteht immer dann, wenn Mikroorganismen stickstoffhaltige Verbindungen im Boden abbauen. In der Industrie entsteht es vor allem bei chemischen Prozessen (u.a. der D\u00fcngemittelproduktion und der Kunststoffindustrie). Das Gas kommt in der Atmosph\u00e4re zwar nur in Spuren vor, ist aber 298-mal so wirksam wie CO<sub>2<\/sub> und macht daher einen auf die Menge bezogen \u00fcberproportionalen Teil des anthropogenen Treibhauseffektes aus.<\/p>\n<h6>F-Gase (HFKW, FKW, SF<sub>6<\/sub>, NF<sub>3<\/sub>)<\/h6>\n<p>Viele fluorierte Kohlenwasserstoffverbindungen (F-Gase) sind selbst im Vergleich zu Methan und Lachgas extrem treibhauswirksam. Auch ihre Verweildauer in der Atmosph\u00e4re ist enorm lang. Im Gegensatz zu den \u00fcbrigen Treibhausgasen kommen Fluorkohlenwasserstoffe in der Natur nicht vor. F-Gase werden produziert um als Treibgas, K\u00fchl- und L\u00f6schmittel oder Bestandteil von Schallschutzscheiben (insbesondere SF<sub>6<\/sub>) eingesetzt zu werden. Emissionen k\u00f6nnen im Wesentlichen durch Vermeidung, sachgerechte Entsorgung und durch Wiederverwendung gemindert werden.<\/p>\n<h5>Emissionsquellen<\/h5>\n<figure id=\"attachment_148\" aria-describedby=\"caption-attachment-148\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/wbook.online\/beh\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2018\/10\/Energie_Umspannwerk@Otmar-Smit-Fotolia_2409689_Subscription_L-300x199.jpg\" alt=\"Die umweltfreundlichste Energie ist die eingesparte; Foto: UBA - Otmar Smit \/ Fotolia.com\" width=\"300\" height=\"199\"><figcaption id=\"caption-attachment-148\" class=\"wp-caption-text\">Die umweltfreundlichste Energie ist die eingesparte; Foto: UBA &#8211; Otmar Smit \/ Fotolia.com<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Vor allem der Energiesektor mit stationa\u0308ren und mobilen Quellen emittiert in Deutschland Treibhausgase, besonders Kohlendioxid. Relevant sind aber auch die Emissionen der Industrieprozesse und der Landwirtschaft, letztere insbesondere durch die Freisetzung von Methan und Lachgas.<\/strong><\/p>\n<h6>Energie &#8211; station\u00e4r<\/h6>\n<p>Ob warme R\u00e4ume im Winter oder Licht in der Nacht \u2013 Energie steckt in nahezu allen Lebensbereichen und Produkten. Da sie gr\u00f6\u00dftenteils aus fossilen, kohlenstoffhaltigen Energietr\u00e4gern gewonnen wird, ist die Bereitstellung und Nutzung von Energie die wichtigste Quelle anthropogener Treibhausgas-Emissionen.<br \/>\n<strong>Emissionslast von Strom und W\u00e4rme<\/strong><br \/>\nDie Bereitstellung von Prim\u00e4renergietr\u00e4gern (z.B. Erd\u00f6l und Kohle) und ihre Umwandlung in Nutzenergie (z.B. Elektrizit\u00e4t und W\u00e4rme) verursacht Emissionen. Bei der Verbrennung fossiler Energietr\u00e4ger entstehen vor allem Kohlendioxidemissionen. Der Energiesektor ist mit circa 84,9 Prozent im Jahr 2016 die gr\u00f6\u00dfte Quelle anthropogener Treibhausgasemissionen, dies beinhaltet die energetischen Emissionen der Industrie mit ca. 14 Prozent Anteil an den Gesamtemissionen.<br \/>\nWie hoch die Emissionsbelastung einer Kilowattstunde Strom ist, h\u00e4ngt vom Kraftwerkstyp und dem eingesetzten Brennstoff ab. Feste Brennstoffe schneiden schlechter ab als Heiz\u00f6l oder Erdgas. Wird bei der Stromerzeugung in einem Kraftwerk au\u00dferdem auch die anfallende W\u00e4rme genutzt (Kraftw\u00e4rmekopplung), verbessert das nicht nur den Gesamtnutzungsgrad des Kraftwerkes sondern auch die Klimabilanz der erzeugten Energie.<br \/>\nDie privaten Haushalte tragen vor allem durch den Betrieb von Feuerungsanlagen f\u00fcr die Raumw\u00e4rme- und Warmwasserbereitstellung zur Emission von Treibhausgasen und Luftschadstoffen bei. Die H\u00f6he der Emissionen ist sowohl von Art und Alter der Anlagen als auch dem Stand der Geb\u00e4udeisolierung abh\u00e4ngig \u2013 und damit in erheblichem Umfang von der Au\u00dfentemperatur im Winter.<\/p>\n<h6>Energie &#8211; Verkehr<\/h6>\n<p><strong>Mobilit\u00e4t als Emissionsquelle<\/strong><br \/>\nOb mit dem Pkw, der Bahn, mit Schiff oder Flugzeug \u2013 ist der Mensch unterwegs, verursacht er fast immer Emissionen. Auch der G\u00fctertransport rund um die Welt belastet Luft und Klima. Im deutschen Emissionsinventar werden alle Emissionen erfasst, die durch inl\u00e4ndisch gekauften Kraftstoff und in Deutschland erbrachte Verkehrsleistung verursacht wurden.<br \/>\n<strong>Verkehrsemissionen belasten Luft und Klima<\/strong><br \/>\nDer Verkehrssektor wird zur Emissionsberechnung in Stra\u00dfen-, Schienen-, Schiffs- und Flugverkehr unterteilt. Treibhausgase und Luftschadstoffe, die durch die verschiedenen Verkehrstr\u00e4ger freigesetzt werden, sind: Kohlendioxid, Methan, Lachgas, Schwefeldioxid, Stickoxide, Kohlenmonoxid, fl\u00fcchtige organische Verbindungen und Feinstaub. Der Emissionstrend wird fast ausschlie\u00dflich durch die Emissionen des Stra\u00dfenverkehrs dominiert, welche um die 95 Prozent der Verkehrsemissionen ausmacht. Von 1990 bis 1999 stiegen die Emissionen an, weil Einsparungen durch eine emissionsarme Fahrzeugtechnik durch den weiterhin steigenden Kraftstoffverbrauch \u00fcberkompensiert wurde. Erst in den Folgejahren erfolgte eine Trendwende die bis zum Jahr 2012 anhielt. In den Jahren 2013 bis 2016 stiegen die Emissionen jedoch mit der Fahrleistung wieder an. Im Jahr 2016 war der Verkehrssektor f\u00fcr mehr als 18 Prozent der Treibhausgasemissionen Deutschlands verantwortlich. Hier nicht betrachtet werden Emissionen, die bei der Bereitstellung des Bahnstroms f\u00fcr den Schienenverkehr entstehen. Diese werden dem station\u00e4ren Anteil der Energiebranche (Bahnstrom-Kraftwerke) zugeordnet.<br \/>\nWeitere Emittenden und deren Auswirkungen finden Sie auf der <a href=\"https:\/\/www.umweltbundesamt.de\/themen\/klima-energie\/klimaschutz-energiepolitik-in-deutschland\/treibhausgas-emissionen\/emissionsquellen#textpart-3\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">UBA-Seite<\/a>.<\/p>\n<h5>Umweltbelastungen der Landwirtschaft<\/h5>\n<figure id=\"attachment_141\" aria-describedby=\"caption-attachment-141\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/wbook.online\/beh\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2018\/10\/schleppschlaeuche_countrypixel_fotolia_64023001_m.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/wbook.online\/beh\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2018\/10\/schleppschlaeuche_countrypixel_fotolia_64023001_m-300x193.jpg\" alt=\"G\u00fclleausbringung mit Schleppschluchen; Foto: UBA - countrypixel \/ Fotolia.com\" width=\"300\" height=\"193\"><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-141\" class=\"wp-caption-text\">G\u00fclleausbringung mit Schleppschluchen; Foto: UBA &#8211; countrypixel \/ Fotolia.com<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Die Landwirtschaft ist Deutschlands gr\u00f6\u00dfte Fl\u00e4chennutzerin. Gleichzeitig ist sie ein wichtiges Standbein unserer Volkswirtschaft. Sie sichert die Ern\u00e4hrung und produziert nachwachsende Rohstoffe. Dar\u00fcber hinaus spielt sie eine wesentliche Rolle f\u00fcr den Erhalt und die Entwicklung der Kulturlandschaft. Doch mit der zunehmenden Intensivierung sind vielf\u00e4ltige Umweltbelastungen verbunden.<\/strong><\/p>\n<h6>Ammoniak, Geruch und Staub<\/h6>\n<figure id=\"attachment_140\" aria-describedby=\"caption-attachment-140\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/wbook.online\/beh\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2018\/10\/schwein_martina_berg_fotolia_275484_m_1.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/wbook.online\/beh\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2018\/10\/schwein_martina_berg_fotolia_275484_m_1-300x200.jpg\" alt=\"Schweinehaltung \u2013 Verursacher von Ammoniakemissionen; Foto: UBA - Martina Berg \/ Fotolia.com\" width=\"300\" height=\"200\"><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-140\" class=\"wp-caption-text\">Schweinehaltung \u2013 Verursacher von Ammoniakemissionen; Foto: UBA &#8211; Martina Berg \/ Fotolia.com<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Die intensive Tierhaltung ist ein wesentlicher Produktionszweig der Landwirtschaft in Deutschland. Sie verursacht jedoch Ammoniakemissionen, Ger\u00fcche und Staub. Das bel\u00e4stigt nicht nur Menschen, die in der Nachbarschaft von Tierhaltungsanlagen wohnen, sondern belastet auch die Umwelt.<\/strong><br \/>\nDie Landwirtschaft ist mit einem Anteil von etwa 95 Prozent Hauptemittent des Luftschadstoffs Ammoniak in Deutschland. Ammoniak breitet sich in der Atmosph\u00e4re aus. Es kann dort mit anderen Bestandteilen der Atmosph\u00e4re reagieren und lagert sich anschlie\u00dfend wieder in \u00d6kosystemen ab. Ammoniak selbst und das nach Umwandlung entstehende Ammonium sch\u00e4digen Land- und Wasser\u00f6kosystemen erheblich durch Versauerung und Eutrophierung (N\u00e4hrstoffanreicherung). Bodenversauerung und N\u00e4hrstoff\u00fcberversorgung nat\u00fcrlicher und naturnaher \u00d6kosysteme (wie zum Beispiel Moore, Magerstandorte, Gew\u00e4sser) k\u00f6nnen zu Ver\u00e4nderungen der Artenvielfalt f\u00fchren. In der Umgebung von gro\u00dfen Tierhaltungsanlagen k\u00f6nnen Ammoniak-Emissionen besonders hoch sein und zu direkten Sch\u00e4den an der Vegetation f\u00fchren. Ammoniak und Ammonium sind au\u00dferdem wesentliche Vorl\u00e4ufersubstanzen f\u00fcr die Bildung von gesundheitssch\u00e4dlichem Feinstaub.<\/p>\n<h6>Lachgas und Methan<\/h6>\n<figure id=\"attachment_142\" aria-describedby=\"caption-attachment-142\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/wbook.online\/beh\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2018\/10\/Landwirtschaft_Kuehe-auf-der-Weide-Dudarev-Mikhail-Fotolia_24265308_L.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/wbook.online\/beh\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2018\/10\/Landwirtschaft_Kuehe-auf-der-Weide-Dudarev-Mikhail-Fotolia_24265308_L-300x247.jpg\" alt=\"K\u00fche auf der Weide; Foto: UBA - Mikhail Dudarev \/ Fotolia\" width=\"300\" height=\"247\"><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-142\" class=\"wp-caption-text\">K\u00fche auf der Weide; Foto: UBA &#8211; Mikhail Dudarev \/ Fotolia<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Die landwirtschaftliche Bearbeitung des Bodens, Stickstoffd\u00fcngemittel und die Tierhaltung sind entscheidende Emissionsquellen f\u00fcr die Treibhausgase Lachgas und Methan. 2012 stammten 53 Prozent der gesamten Methan- und sogar 77 Prozent der Lachgas-Emissionen aus der Landwirtschaft. Effiziente Minderungsma\u00dfnahmen sind daher dringend erforderlich.<\/strong><br \/>\nLachgas (N<sub>2<\/sub>O) ist ein Treibhausgas, das rund 300-mal so klimasch\u00e4dlich ist wie Kohlendioxid (CO<sub>2<\/sub>). Hauptquellen f\u00fcr Lachgas sind stickstoffhaltige D\u00fcngemittel in der Landwirtschaft und die Tierhaltung, Prozesse in der chemischen Industrie sowie Verbrennungsprozesse. Direkte Lachgasemissionen entstehen in der Landwirtschaf selbst: Reaktive Stickstoff-(Nr)-Eintr\u00e4ge aus organischen und mineralischen D\u00fcngemitteln und atmosph\u00e4rischer N-Deposition sowie Nr in B\u00f6den aus Pflanzenreststoffen und biologischer N-Fixierung von Eiwei\u00dfpflanzen (Leguminosen) sind die Grundlage solcher Emissionen. Indirekte Lachgasemissionen werden verursacht, wenn reaktive Stickstoffverbindungen wie Nitrat und Ammoniak in die umliegenden Naturr\u00e4ume gelangen. Aus reaktiven N-Verbindungen entsteht bei Nitrifikations- und Denitrifikationsvorg\u00e4ngen Lachgas. In der Pflanzenproduktion sind Lachgas-Emissionen vor allem auf den Einsatz von Stickstoffd\u00fcngern zur\u00fcckzuf\u00fchren. Neben der Menge des eingebrachten Stickstoff- oder Kalkd\u00fcngers bestimmen Faktoren wie Klima, Temperatur, Eigenschaften des Bodens und die D\u00fcngetechniken die H\u00f6he der verursachten Treibhausgasemissionen. Auf umgewidmeten Mooren und Gr\u00fcnland ist durch den hohen Humusgehalt nach D\u00fcngung ein besonders hoher Aussto\u00df an Treibhausgasen zu verzeichnen (neben Lachgas ist dies hier auch CO<sub>2<\/sub>).<\/p>\n<h5>Klimafolgen und Anpassung<\/h5>\n<p>Manchmal wird der Eindruck erweckt, dass der Klimawandel noch sehr fern ist und uns in Deutschland kaum betrifft. Dabei sind schon heute weitreichende Klima\u00e4nderungen zu beobachten \u2013 auch hierzulande. In Zukunft werden sich der Klimawandel und seine Folgen noch verst\u00e4rken. Es ist daher wichtig, dass wir uns rechtzeitig und effizient anpassen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><iframe loading=\"lazy\" width=\"1170\" height=\"658\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/j4GRrhawYnk?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>Das Klima bestimmt unser Leben. Schon immer hat es eine entscheidende Rolle dabei gespielt, wie wir uns kleiden, wie wir unsere H\u00e4user bauen und was wir im Garten und auf dem Feld anbauen k\u00f6nnen. Wir haben uns also schon immer an unterschiedliche klimatische Bedingungen angepasst. Doch das Klima ist nicht konstant. Es \u00e4ndert sich stetig, aufgrund nat\u00fcrlicher Prozesse und weil der Mensch es beeinflusst. Auch in Deutschland k\u00f6nnen wir schon die Folgen des menschlich beeinflussten Klimawandels erkennen. Wir m\u00fcssen lernen mit den Auswirkungen umzugehen und uns an die Folgen des Klimawandels anpassen.<\/p>\n<h4>Erneuerbare Energien<\/h4>\n<figure id=\"attachment_146\" aria-describedby=\"caption-attachment-146\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/wbook.online\/beh\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2018\/10\/Energie_Erneuerbare_Jose_Juan_Castellano_Fotolia_439972_Subscription_M.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/wbook.online\/beh\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2018\/10\/Energie_Erneuerbare_Jose_Juan_Castellano_Fotolia_439972_Subscription_M-300x200.jpg\" alt=\"Wind- und Sonnenenergie sind wie Biomasse, Geothermie und Wasserkraft Erneuerbare Energien; Foto: UBA- Jose Juan Castellano \/ Fotolia.com\" width=\"300\" height=\"200\"><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-146\" class=\"wp-caption-text\">Wind- und Sonnenenergie sind wie Biomasse, Geothermie und Wasserkraft Erneuerbare Energien;<br \/>Foto: UBA- Jose Juan Castellano \/ Fotolia.com<\/figcaption><\/figure>\n<p>Erneuerbare Energien sind Wind- und Sonnenenergie, Biomasse, Geothermie und Wasserkraft. Sie k\u00f6nnen einen erheblichen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Au\u00dferdem tragen sie zur Versorgungssicherheit und zur Vermeidung von Rohstoffkonflikten bei. Das Grundprinzip von erneuerbaren Energien besteht darin, dass zum einen in der Natur stattfindende Prozesse genutzt werden. Zum anderen auch aus nachwachsenden Rohstoffen Strom, W\u00e4rme und Kraftstoffe erzeugt werden.<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start\" data-services=\"facebook%7Cpinterest%7Creddit\" data-url=\"https%3A%2F%2Fwbook.online%2Fbeh%2F2018%2F10%2F31%2Fklimaschutz-umweltbundesamt%2F\" data-timestamp=\"1552570599\" data-backendurl=\"https:\/\/wbook.online\/beh\/wp-json\/shariff\/v1\/share_counts?\"><ul class=\"shariff-buttons theme-white orientation-horizontal buttonsize-medium\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fwbook.online%2Fbeh%2F2018%2F10%2F31%2Fklimaschutz-umweltbundesamt%2F\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#3b5998; color:#3b5998\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"fill:#3b5998\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\" style=\"color:#3b5998\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#32bbf5\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fwbook.online%2Fbeh%2F2018%2F10%2F31%2Fklimaschutz-umweltbundesamt%2F&text=Klimaschutz%3A%20Umweltbundesamt\" title=\"Bei Twitter teilen\" aria-label=\"Bei Twitter teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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